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Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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2 54 Glättmaschinen

Kurbel rechts oder links herum, so läuft der Cylinderhin und her.

Zwey Personen haben über die Maschine die Auf-sicht. Ein Haufen feuchter Papicrbögen (Velinpapier)liegt neben ihnen. So wie der Cylinder an dem einenEnde des Tisches angekommen ist, so legt der Arbeiteram andern Ende ihm einen Bogen vor. Der Cylinderläuft über diesen Bogen hin, und glättet ihn. Mannimmt den geglätteten Bogen hinweg, legt wieder einenfrischen Bogen vor, und der Cylinder glättet ihn wiederim Zurücklaufen. Man sieht hieraus, daß man dieWirkung der Maschine hauptsächlich dem starken, mit cifnetti gewissen Grade von Wärme verbundenen Druckeverdankt.

Ein Paar neue empfehlungöwerthe Papier -Glätt-maschinen hat auch Herr Buschendorf angegeben.Sie sind gleichfalls Walzenmaschincn. Die eine gleichtso ziemlich einer Kupferdruckerpresse, ist durchaus vonHolz (vier eiserne Ringe an den Preßschrauben ausge-nommen), kann leicht gebaut werden, kostet nicht viel,nimmt nicht vielen Raum ein, glättet kalt und trocken,und läßt sich leicht behandeln. Sie drückt alle Auf-würfe des Drucke nieder, und ertheilt dem Papier schoneine beträchtliche Glätte und Steife, auch wenn manee nur einmal durch die Walzen laufen läßt. Da sietrocken und kalt arbeitet, so spart sie die Feuerungsko-sien, die Erhitzung und Bcnctzung, welche beyden letz-teren nur einen gewissen Grad erreichen müssen, wenndie Glattung ordentlich gelingen und nicht mancher Bo,gen gefaltet, zerrissen und verbrannt werden soll; dennum dies zu verhindern, würde sonst viele Aufmerksam-keit, Geschicklichkeit und Zeit erfordert.

Zwey Walzen von sehr hartem Holze (gewöhnlichvon Pockholz oder Eisenholze) verrichten das Glätten.Diese Walzen müssen recht genau, gerade und glatt cy-lindrisch abgedreht seyn. Beyde liegen zwischen demErstelle über eingndrr. Mim hrückt ftr hurch zwey