Papiermühle» 413
zwischen dem Gestelle ganz um seine Achse gewälztwerden kann. Die Schlcimtheile des Oels verbindensich so mit dem Wasser, und das Oel wird freydavon.
Papiermühlen. Von den Maschinen, die Lum-pen in kleinere Theile zu zerstückeln, zu reinigen undzu waschen, ist vollständig in eigenen Artikeln diesesSupplcmentbandce die Rede; f. Lumpenschneider,Lumpen-Reinigungsmaschine und Waschma-schine. Nachdem nun die gewaschenen Lumpen aus-gepreßt, auch wohl gebleicht und mehrere Wochen zumFaulen in Faulbütten ausgesetzt gewesen waren, sokommen sie in das Geschirr, oder in die Löcher derGrubenstocke, wo sie von den Hammern zerstampftwerden.
Ich will jetzt diese Maschine mit den dazu gehö-rigen Nebenmaschinen ausführlicher und genauer be-schreiben, als es im dritten Theile meines Werks gs?fchehen ist.
An der Welle des zur Betreibung des Geschir-res bestimmten Wasserrades befindet sich ein Stirn-rad von 64 bis 72 Zähnen. Das Stirnrad greiftin die Triebstöcke eines Trillings an einer Welle, diederjenigen des Wasserrades parallel liegt. DiesemTrillinge gibt man 32 bis 36 Triebstöcke. Die Tril-lingswclle ist zugleich Daumenwelle, drey- oder vier-hubig. In Frankreich ist sie mcistentheils vierhu-big, in'Deutschland nicht so allgemein, weil beson-ders Hämmer, die nicht schwer genug sind, wegendes Widerstandes der flüssigen Masse nicht schnell ge-