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Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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264 Glättmaschinen

schrflubt. Ist die Welle viereckig, so bedarf eS dieserBolzen nicht, weil die Scheiben ohnehin festsitzen.

Indessen haben beyde Befestigunöarten ihre Un-bequemlichkeiten. Denn die in der Papiermasse sitzen-den Bolzen sind begreiflich ein viel härterer und dichte-rer Körper, als das Papier. Die Elasticität wirdalso auf der Oberfläche des Cylinders ungleich. DieEcken der vierseitigen Wellen bringen dieselbe Wirkunghervor, obgleich in einem weniger bemerklichen Grade,weil sie weiter als jene Bolzen von der Peripherie ent-fernt sind. Diese Fehler haben auf den Glanz seide-ner Zeuge einen nachtheiligen Einfluß. Start derglatt -- runden oder viereckigen Wellen möchten daherwohl am vortheilhafresten mit Reifen versehene rundeWellen anzuwenden seyn. Die runden Papierschei-den müßten mittelst eines Instruments nach dieserForm durchlöchert werden, um genau daran zu passen.

Die Hauptsache bey der Verfertigung tauglicherPapiercylinder beruht auf der Zusammenprcssung desPapiere. Deswegen werden nur wenige Papierscheibcnauf einmal angeschoben, und nicht eher neue aufgebracht,als bis die ersteren so dicht wie möglich zusammengepreßtsind. So fährt man fort, bis der Cylinder feine ge-hörige Länge erreicht hat. Beym Aufbringen und Zu-sammenpressen der Papierscheibcn muß man übrigensmehrere runde Aufsatzstücke von Hol; und Eisen zurHand haben, die im Durchmesser größer sind, als diePapierscheibcn. Die hölzernen Aufsatzstücke sind 3bis 4 Zoll, die eisernen nur so viele Linien dick. Inder Mitte haben sie ein Loch nach der Form der Welle.

Die Well« wird nun in aufrechter Stellung zwi-schen eine Presse gebracht, so daß die feste metalleneScheibe unten sieht. Eine Lage Papierscheiben, 4. bis5 Zoll stark, wird nun aufgeschoben.. Auf diese werdendie hölzernen und cisrrnen Anfsatzsiücke-abwechselt,d ge-setzt, um mit der Presse wirken zu können. Ist die