a66 Goldwaage
I. A. Hildt, neue Zeitung für Aaufleute, Fabri-kanten rc. Jahrg. I. Weimar iL»o. 8. S. 140 f,Göschcn's Glättmaschine.
Ioumal für Fabrik, Manufaktur re. Bd. XXIII.Leipzig 1802. 8- t. 335 f- Zwey Arten Papier > Glätt-maschinen von Buschendorf.
Allgemeine Annalen der Gewerbskunde rc. Leipzig u.Wien 1805. 4. Dd. II. S. 139 f- Ueber den Gebrauchund die Verfertigung der papiernen Walzen bey den Cy»ltndcrpressen oder Glättmaschinen.
K. Chr. Längs do rf, Erläuterungen höchst wichti*gcr Lehren der Technologie. Bd. I. Heidelberg »807.
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Goldwaage. Der geschickte Künstler Prassein Zittau gab sich viele Mühe, die Schwierigkeiten ji*besiegen, welche bey der Abgleichung eines Waagbalkcns,bey der genauen Bestimmung der Anhängepunkte unddes Ruhcpunktcs, so wie bey der gehörigen Verthcilungdes Balkens oberhalb und unterhalb des Ruhepunktcsund der beyden Anhängepunkte sich finden, auch selbstdann, wenn der Balken nicht alle zu einer vorzüglichemWaage erforderlichen Eigenschaften hätte. Gäbe esnämlich ein Mittel, das Hypomochlium des Waagbal-kcns willkührlich zu erhöhen, zu senken, und etwasseitwärts zu ziehen, so ließe sich auf diese Art die Massedes Balkens nicht blos gehörig vertheilen, um ihm diemöglichst größte Genauigkeit zu verschaffen, sondernauch, da er selbst außer den Mittelpunkt seiner Schweregesetzt werden kann, zur Demonstration aller Aufgabender Lehre vom Hebel anwenden.
Man lasse über einen gut gearbeiteten Waagbalkeneinen Schieber, welcher den Waagbalken umfaßt, gleichwillig und sanft hinlaufen. Der obern Platte dieserSchiebers gebe man an beyden Seiten zwey Schrauben-mütter, nebst den dazu gehörigen Schrauben, welche aufden Waagbalken sitzen. Zwischen beyden Schrauben