Band 
Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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Kopiermaschinen

Die Presse wird ferner mit zwey Pappdeckelblät-rcrn versehen, »velche auf ihrer Oberflache mit Wachsgeglättet sind, um zu verhindern, daß die feuchtenBlätter wahrend des Drucke »licht trocken werden;denn dadurch würde es sonst verhindert, «ine Kopiezu nchinen. Jetzt kommt es auf weiter nichts an, alsden Brief zu kopieren. In dieser Absicht nimmt maneinen ganz frisch geschriebenen Brief. Man legt ihnflach auf den Pappdeckel; und wenn er auf beydenSeiten geschrieben ist, so legt man zuerst ein feuchtesPapicrblatt darunter, hernach ein anderes Blatt dar-über, alsdann den zweyten Pappdeckel, endlich dieBedeckung. Jetzt läßt nran das Ganze durch die Pressegehen, und die Kopie ist dann fertig.

Weil aber die Probe nothwendig verkehrt seynmuß, so kann jedes Blatt nur die Kopie von einereinzigen Seite haben. Deswegen hat man ein Buchweißes Papier von demselben Format wie das Papierfür die Kopie. Auf jede Seite legt man das Blatt,welches man eben abgezogen hat, indem man die vierEcken mit etwas Mundleim anheftet. Man hat dannsogleich richtige Abdrücke dieser Buchstaben; weilnämlich das Papier sehr dünn ist, und bald von derDinte dee Buchstabens durchdrungen wird,, vornehm-lich in dem Zustande der Feuchtigkeit, und wril auchdieses Papier so dünn ist, daß man sehr leicht hin-durchlcsen kann. Wenn man es daher auf ein dunklesBlatt legt, wie in das Buch zum Kopieren, so liefetman sehr deutlich die Schriftzüge,. deren Abdruck man«ber weggc.wmmen hat.

Die Dinte des Briefes- und feiner Kopie erschei-net anfange blaß nach dieser Behandlung; in sehrkurzer Zeit aber wird sie eben so schwarz wie die ge-wöhnlichen Dinten. Indessen wird zu dieser Arbeiteine besondere Art Dinte erfordert. Man. nimmt 4Maaß Brunnenwasser, »L Pfund Gallapfel von Alep-po, i Pfund gestoßenen grüne» Vitriol , è Pfünd