Band 
Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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lumpenschneidrr

3* eine Walze, die ihrer Achse gleichlaufend mitzehn bis zwölf etwa i bis Zoll dicken Lei-sten beschlagen ist. Der Dauerhaftigkeit wegenwerden diese Leisten der Länge nach mit einer eiser-nen Schiene Fig. 7. belegt,z. Ein Sperr. Rad 5 Fig. 7.

Die Kurbelstange « hat noch die Bestimmung,jene Maschinentheile in diejenige Bewegung zu sehen,wodurch die in die Haderlade geworfenen Lumpen be-ständig der Schienenwalze zugeführt und durch solchezwischen die Messer eingeschoben werden. Schon dererste Anblick der Zeichnungen Fig. 7. und 11. zeiHtdie hierzu dienliche Einrichtung. Nämlich eine eiserneAchse yz gehl sowohl durch die Schienenwalze R, alsdurch das Sperr-Rad 8 so hindurch, daß die Achse y nnicht gedreht werden kann, ohne daß zugleich die Schie-nenwalze mit herumgedreht wird. An der Welle P Q istbey w eine Stoßstange v angebracht, welche in die Zacken des Sperr »Rades 8 eingreift und eben so, wie ikder Sägemühle, das Sperr-Rad, folglich auch die Schie-nenwalze nach und nach herumdreht. Bey dieser Um-drehung drücken die Schienen der Walze R bey s aufden Boden X der Haderlade Fig. 11., und weil dieHaderlade auf eine vierkantige Welle r befestigt ist, wel-che sich um ihre Zapfen dreht, so wird sie auf dieseWeise niedergedrückt, und ihr oberes Ende p wird er-hoben. So wie aber die Schiene s stch gegen Q hinfortbewegt, so smkt der obere Theil der Haderlade,hier zur Linken der Welle r, wieder nieder. Damitdieses mit Schnelligkeit geschehe, so kann man auch'an einem Balken IVI einen elastischen Stab 1 anbrin-gen, der durch einen Haken bey q mit der Haderladeverbunden wird. So oft nun eine Schiene, wie s,stch nach hin bewegt, so wird der obere Theil derHaderlade plötzlich niedergezogen. Auf diese Art mußein etwas starker Schlag an die folgende Schiene derWalze R geschehen. '