Schöpfmaschinen 607
«ine große Menge Wasser zu haben, als die Arme undErbauungskosten zu sparen, so mußte man sich auf dieErlangung eines solchen Resultats beschranken, daß eineinziger Mann mittelst eines Windebaums sich die Kraftvon 3-£ Eimer Wasser mit weniger Ermüdung und fastin eben so kurzer Zeit, als man einen Eimer nach dergewöhnlichen Methode heraufzieht, verschaffen konnte,ohne dabey nöthig zu haben, das Wasser in den Behäl-ter zu gießen. Denn der Schlauch leert sich, wie er-wähnt, von selbst aus, und dann geht er durch feineignes Gewicht in den Brunnen hinab. Der Winde-baum besteht aus einem Wagenrade, das mit einer Kur-bel versehen ist, und mir Erfolg und Wohlfeilheit dasPumpenrad ersetzt.
Was die Lage der Seile, der Rollen und der Wel-len betrifft, so wird sich darin jeder, der die Maschineanlegen will, zu helfen suchen. Indessen ist es immerrathsam, die Rolle in einer solchen Höhe anzubringen,daß der Schlauch, wenn er die Höhe des Behälters er-reicht, sich vollkommen auseinander zu thun vermag.Die Seile muß man an den beyden Enden der Aufwin-dewelle befestigen; und wo möglich, muß man die Längedieser Welle mit den aufzunehmenden Seilen in Ver-hältniß bringen. Denn ee ist nicht gut, wenn sie sichmehrmals über einander selbst aufwickeln, welches manfreylich, wenn der Brunnen tief ist, nicht vermei-den kann.
Die Größe oder der Inhalt des Schlauchs istnach der Quantität des zu schöpfenden Wassers ver-schieden. Indessen möchte folgende kurze Uebersichtüber dessen Dimensionen und Inhalt manchen nicht un-angenehm seyn.
Ein ; Fuß hoher Kegel, dessen Grundfläche -yZoll im Durchmesser hat, wird 3 mal 58 KubikfußWasser oder 9 T 9 S Eimer enthalten < die Größe einesEimers zu 9 Zoll im Durchmesser und, io Zoll Höh«,