Band 
Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
Seite
609
JPEG-Download
 

Schustermaschine 609

Muh lert's Wasserhebmasthine. (Ist wenig von dem ge-wöhnlichen Schöpfrade verschieden.)

Neues Magazin aller neuen Erfindungen rc. Leipzig . 4.Dd. H. S. 147 f. Abbildung und Beschreibung einer orien-talischen Wasserschöpfmaschine, von C a stell an.

C. W. Juch, allgemeines Journal für Technologie,Oekonomie rc. Heft i. Nürnberg i8«6. 8- E. 37 f.Anweisung zur Verfertigung einer Schöpftnaschine, durchwelche man das Wasser sehr hoch leiten und bey Wasserungder Wesen sehr gut benutzen kann, mit Abbildungen.

Schustermaschine, oder Maschine, wo-durch die Schuster stehend arbeiten können.Die beschwerliche Stellung, welche die Schuster beymArbeiten nehmen müssen, und die immer die Brust undden Unterleib zusammendrückt, verursacht viele Unbe-quemlichkeiten und Krankheiten. Deswegen hat man inEngland diesem Uebel durch Maschinen abzuhelfen ge-sucht, mittelst welchen sie stehend arbeiten können.Thomas Parker hat vor einiger Zeit eine solcheMaschine erfunden, die er jetzt so vervollkommnet hat,daß der Arbeiter nach Gefallen abwechselnd sitzend undstehend arbeiten kann. Folgendes giebt einen Begriffvon ihrer Einrichtung.

Das Hauptstück ist eine auf vier Füßen stehendeBank, der man ungefähr 4 Fuß Höhe gegeben har.In der Mitte eines auf der Bank befestigten rundenKissens befindet sich eine Oeffnung, die einem andern inder Bank angebrachten Loche entspricht, durch welcherman einen ledernen Riemen hingehen läßt, der denSchuh auf dem Kissen in jeder beliebigen Lage hält,Nämlich durch einen unten an dem Riemen angebrachtenFußtritt. Für Schuhe und Stiefel werden begreiflich im-mer andere Formen auf das Kissen (durch den Riemen)befestigt. Das runde Kiffen wird aus einem kreisför-migen Stücke Hol; gemacht. Man überzieht es mit Le-der, und dieses versieht man unterhalb mir Wolle ovcrHaaren, damit es Elasticität bekomme.

Poppe Eucyclop. VI. »d Suppl««. Bd. 2 q