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Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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Seilermaschine

Schließen eines Riegels werden die Stränge gut zu-sammengehalten. Dieser Riegel erhall seine wirksameStellung durch die Verbindung mit einer Springfeder.Ist die Zahl der Federn geringe, oder das Garn ineinzelne Theile getheilt, so muß man zwischen dem Rie-gel und dem Theile, gegen den er drückt, einen Ringvon Wollentuch, Leder oder Filz anbringen, welchesman auch bey den Preßhölzern in ihren länglichen Höh-lungen anwenden kann, so daß das Garn überall einengleichen Widerstand findet. So kann man bey jedemGarn verfahren, aus welchem ein Strang verfertigtwerden soll. Die Rollen, von denen sich das Garnabhaspelt, erhalten ihre Bewegung durch eineSchnur, welche um Räder ( eben. so wie bey Spinn-rädern) geht.

Denselben Zweck, um den Durchgang des Garnsdurch den Schaft zu erleichtern, und ihm eine festeRichtung zu geben, kann man auch mit einem einzigenPrcßholzc oder einer einzigen Hcmmewalze erreichen, dieman blos auf einer Seite des Schaftes in dieQuer-öffnung befestigt. Auch können die Rollbretchen anjedem Theile des Schaftes angebracht werden, selbstan seinem untern Ende, wo dann der Schaft gar keineSeitenöffnung und keine Preßblöcke oder Hemmewalzennöthig hat.

Der Oberschaft dreht sich gleichförmig wie die an-dern mittelst eines aufrecht stehenden Schaftes und ei-nes Rades, welches mit einem jener Drehräder an jedemOberschafte in Verbindung steht. Die Schäfte müssenmöglichst nahe beysammen seyn, und die von ihnen aus-gehenden Stränge müssen alle auf einen Punkt ineinem Holze zusammenlaufen, das sich nicht umdreht,und so viele Löcher hat, als Stränge da sind. Zwischendiesem sogenannten M i t t c l h o l z e und den Preßhöl-zern oder den Hemmewalzen wird jeder Strang besondersgedreht, und unter demselben vereinigen sich die Strän-ge zu einem Stricke oder Seile, welches durch das Um-