Band 
Sechster Theil, oder Supplementband zu den fünf ersten Theilen. A-Z.
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Waschmaschine 693

einander befindlichen Lochern, in welchen jene Stangemit gehörigem Spielramne steckt.

Der Quirl ist, so weit er sich in dem Fasse be-findet, zL Fuß hoch. Die Scheibe, welche er untenhat, ist »7 Fuß im Durchmesser groß. In ihremUmkreise, , Zoll einwärts vom Rande, stehen ingleicher Entfernung von einander sechs 1 Fuß langeund 1 Zoll dicke abgedrehte Daumen, wclcbe, etwasschief nach Außen gerichtet, eingesetzt find. Der Kopfdes Quirls, durch welchen die Handhabe geht, woranman das Drehen verrichtet, hat 2 Zoll Dicke, undkann viereckig bleiben. Unter dem Kopfe find einigeLöcher unter einander, durch welche ein starker Pflockgesteckt werden kann. Dieser Pflock ruht dann aufeinem Brctc, durch deren Oeffnung die Stange geht.So kann man den Quirl im Fasse schwebend erhal-ten , nach Maaßgabe auch tiefer herablassen oder höherrichten, je nachdem man wenig oder viel Wäsche indie Bütte thun will.

Da aber durch das feste Aufliegen des Pflocksauf dem Brcte, auf welchem er sich herumdrehen muß,das Reiben ziemlich stark ist, so hat Hr. Sickleran beyden Seiten des Pflocks ein Röllchen angebracht,und mit einem Vorstcckcr verwahrt. Will man demQuirl eine andere Stellung geben, so kann man mitleichter Mühe den Vorstecher und das Röllchen weg-nehmen. Durch diese Vorrichtung wird die ganzeArbeit sehr erleichtert und dasBrct geschont.

Die Scheibe verhinderte aber auch, daß mandie Wäsche nicht bequem in die Maschine legen konnte.War sie dünn und leicht gearbeitet, so gingen die injhr fest fitzenden Hölzer oder Finger alle Augenblickeheraus, und .machten fast beständige Reparaturen noth-wendig. Deswegen nahm Herr Sickler bald daraufstatt der Scheibe, ein Klötzchen aus Eichenholz, 1 Fußlang und ? Fuß dick, und ließ fünf Seiten daranhauen. In dieses Klötzchen wurde oben ein so großes