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28/E (1891) Erläuterungen zu Blatt Wolmünster / von Dr. E. Schumacher
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Blatt Wolmiinster.

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Pentacrinus dubius zu stellenden, innerhalb der Terebratelzone(einschliesslich der Wellenmergel) so selten vorkommenden fünf-kantigen Glieder geben ein gutes Leitfossil für die Bestimmungder Grenze der oberen Abtbeilung gegen die untere (bezw. diemittlere, wenn man die x-Zone der Karte als selbständige Unter-abtheilung betrachtet) ab. Auf den Schichtflächen bemerkt manhäufig fast nur Entrochus und Pentacrinus , während auf dem Quer-bruch namentlich zahlreiche Durchschnitte von ziemlich kleinenPecten discites neben denen von Trochiten zu erscheinen pflegen.Da sowohl die (auffallend niedrigen) Crinoiden-Glieder als auchdie Pecten-Schalen nicht selten vollständig oder zum grossen Theilausgelaugt sind, so zeigt in Folge dessen die Schicht im Quer-schnitt sehr gewöhnlich eine stark poröse Beschaffenheit. Hin undwieder beobachtet man auch Zähne von Sauriern oder Fischenin derselben.

Der die Pentacrinusbank überlagernde, etwa 68 m mächtigeWellenkalk setzt sich aus meist 1 cm starken, mehr oder minderkörnigen Dolomitlagen zusammen. Die Schichtflächen derselbensind mit einer dünnen Haut von hellgrünlichgrauer, mergeligerSubstanz überzogen und deshalb von mattem Aussehen. Sie ver-laufen eben bis schwach wellenförmig und zeigen sich meist miteinem System von parallelen, gewöhnlich 12 mm von einanderabstehenden Wellenstreifen bedeckt. Eine daneben auftretendegröbere Wellenfurchung kommt dadurch zu Stande, dass sich dasGestein aus im Querschnitt ungleichseitig-rhombenförmig begrenztenLagen von 1iy 2 cm Breite und anscheinend bedeutender Längezusammensetzt, von welchen jede höhere gegen die nächst tiefereein wenig in einer bestimmten Richtung verschoben erscheint.Die Spaltungsflächen zeigen in Folge dessen ein wellig-gefurchtesAussehen, und indem sich das Gestein nach den Fugen der vongrünlichgrauen Mergelhäuten umhüllten Lagen mehr oder wenigerleicht lockert, tritt eine deutlich stengelige Structur desselbenin die Erscheinung, welcher zu Folge es schon unter schwachemSchlag in regelmässig lineal begrenzte oder auch unregelmässigere,länglich wulstige Stücke zerfällt. Von den Gesteinen zunächstunter der Pentacrinusbank unterscheidet sich dieser Wellenkalk