rio Geschwindigkeitsveränderungen
schütterungen bewirkt, so war allerdings mit ihr keinunwesentlicher Vortheil gewonnen.
Noch bei einem anderen Mechanismus, welcherganz am Mulegestelle angebracht ist, wird die Ge-schwindigkeitövrränderung durch gezahnte Räder bewirkt.An einer Achse befinden sich neben einander drei Rollen,welche ich nach der Ordnung, wie sie neben einanderliegen, A, B und C nennen will. Die Rolle 6 sihtfest auf der Achse, die Rollen A und B hingegen sindlose; aber an der Rolle A befindet sich ein kleinesStirnrad. Ein größeres concentrisches Stirnrad sihtauf der Achse selbst.
An einer zweiten parallelen Achse sind ebenfallszwei Stirnräder befestigt, welche dieselbe Größe wiejene Stirnräder haben. Daö kleinere Rad auf dereinen Achse aber ist mit dem größeren auf der ande-ren in beständigem Eingriffe. Wenn nun der von derMühle in Bewegung gesetzte Riemen ohne Ende sichauf der Rolle B befindet, so ist der Mule in Ruhe.Wird er aber auf die Rolle A geschoben, so führt erdas kleinere, auf derselben Achse sitzende, Stirnrad mitsich herum, welches, in das größere Stirnrad eingrei-fen 6 , der Schwungradöwelle ihre langsamere Bewegungertheilt. Wird das Band auf die feste Rolle C ge-schoben , so dreht sich auch das feste Stirnrad mitherum; da nun dieses Rad in das kleinere, auf derSchwungradöwelle sitzende, Stirnrad eingreift, so mußsich daö Schwungrad mit größerer Geschwindigkeit her-umbewegen, oder eine sogenannte Doppelbewegungerhalten. Denn es ist natürlich, daß von zwei in einandergreifenden Rädern, einem größeren und einem kleineren,das kleine immer eine größere Geschwindigkeit erhält,als das größere, und zwar eine um so viel Mal größere,als der Quotient ausdrückt, wenn man die Zahl derZähne des größeren durch diejenige des kleinerendividirt.
Der zuletzt beschriebene Mechanismus wurde umsJahr 1800 in Manchester bei den Maschinen in den