212 Getreidereinigungsmaschinen
auf den Sieben herab, und fallt auf dem Boden zueinem Haufen zusammen.
Das schwere und gute Korn, welches von demLuftstrome nur wenig afficirt und aus der Richtungfeines Falles geblasen wird, fällt auf ein schiefes Bretund gleitet auf diesem zu einem Siebe herab, dessenOeffnungen weit genug sind, um das gute Korn aufStaubsiebe fallen zu lassen. Diese lassen allen Staub,der allenfalls mit dem Korne noch durch das Sieb ge-gangen seyn möchte, auf die Erde fallen. Das Kornselbst setzt seinen Weg auf seinem Siebe und dem schiefgestellten Brete fort, und fällt unten auf die Erde.Gröbere fremdartige Substanzen, wie Steine \\. dgl.,welche nicht durch die Oeffnungen jenes Siebes hin-durchfallen tonnen, gehen durch einen kleinen eisernen,an das Ende des Siebes genagelten, Spund und fallendurch eine an der Seite der Maschine angebrachteRöhre heraus.
Das schräge Bret, worauf das schwere Kornfällt, so wie das dazu gehörige Korn - und Staubsieb,machen durch eine rahmenartige Verbindung gleichsamnur ein Stück aus, welches, um das Herabgleitcn derdarauf liegenden Körper zu erleichtern, eine horizontale,seitwärts rüttelnde Bewegung erhält. Das Kornsiebkann aus seinem Rahmen herausgenommen und ausge-wechselt werden, um in derselben Maschine verschiedeneArten von Samen reinigen zu können. Quer durchdie Maschine ist ein Bret befestigt, 'welches mit demoberen Ende des oben zuerst erwähnten Staubsiebs inVerbindung steht, damit nicht irgend ein leichtes Kornmit der Spreu herauögcweht werde. Ueber jenemBrete wird zuweilen auch noch ein Schieber angebracht,»wenn das Korn gar zu leicht wäre, so daß es etwaÜber die Kante deö BrctS Hinwegfliegen könnte.
Ein anderes Bret ist mittelst Angeln so an deroberen Kante des für das leichte Korn bestimmtenschiefen BretS befestigt, und an seinen beiden Endenmittelst eiserner Halter so gestützt, daß es in jeden