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Achter Theil, oder dritter Supplementband. A-Z.
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Getreidereinigungsmaschinen Gezahnte Dogen 21s

beliebigen Winkel gestellt werden kann. Diese Halterruhen in besonderen Einschnitten, welche deswegen anjenem schrägen Brete angebracht sind. Der Winkel,unter welchem das an Angeln befestigte Bret aufge-stellt ist, wird in einem gewissen Maße die Mengedes leichten Korne bestimmen, welches auf das Staub«sieb fallen soll. Hauptsächlich geschieht dies aber durchdas dazu gehörige schiefe Hauprbret, welches rückwärtsund vorwärts gleitet, und so bald weiter von demWindrade hinwegkommt, bald demselben sich nähert.Dieses Bret ist an seinem Rücken von einem anderenBrete gestützt, mit welchem es «ine dreieckige Höhlungbildet. Durch Daumschrauben kann es an jeden be-liebigen Ort befestigt werden. UebrigenS wird jenesHaupkbret bei sehr leichtem Samen zurückgezogen, bekschwererem mehr vorwärts.

Will man die Maschine mit der Hand in Thätig-feit sehen, so geschieht dies mittelst einer Kurbel. Ander Achse derselben befindet sich ein Stirnrad, welchesin ein Getriebe greift. Letzteres fitzt an der Achse desWindrades.

Gezahnte Bogen werden zu mancher Ma-schinerie gebraucht, um einer Bewegung eine besondereRichtung zu geben, oder auch irgend einen Theil hinund her zu bewegen. So ist z. B. b, Fig. 10,Taf. VI, ein gezahnter Bogen, welcher in eine ge-zahnte Stange a eingreift. Der Bogen b kann ttmaan dem Ende eines Waagbalkens (z. B. bei Dampf-maschinen, Cylindergebläsen rc.) angebracht seyn, undin die Zähne einer Kolbenstange eingreifen, um diesedadurch auf und nieder zu bewegen, wenn er selbstauf und nieder wiegt.

So giebt man den Stampfern mancher Poch-werke, bei denen man einen sehr hohen Hub be-zweckt, Zähne. Ein an einer Welle sitzender und, nebstdieser, sich drehender gezahnter Bogen greift in jeneVerzahnung und verrichtet so daS Heben der Stampfer.