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Achter Theil, oder dritter Supplementband. A-Z.
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Hrber Hrbzeugr

öffnet dir Klappe, dle diese Oeffnung schließt, mittelsteines Griffes, der sie dreht und ju einer schraubenför-migen Stange führt, welche zur Klappe hinabsteigt.Zuletzt öffnet man auch den Hahn. Nun muß dieFlüssigkeit durch ben làngern Arm ausfließen. Dieobere Klappe ist kegelförmig, damit die Abreibung der-selben, die bei anhaltendem Gebrauche Statt findet, sienicht verderben könne.

Ein solcher Heber gewährt hauptsächlich den Vor-theil, daß man mit demselben auch sehr heiße Flüssig,keilen abstehen kann. Ohne die beschriebene Vorrich.tung an dem Heber könnte sich in demselben beim Ab,ziehen heißer Flüssigkeiten kein leerer Raum bilden,weil in demselben Maße, wie die Luft ausgezogenwird, die aus der heißen Flüssigkeit emporsteigendenDämpfe die Röhre füllen würden, so daß die Flüssig,keit nicht im Stande wäre, über ihr Niveau emporzu steigen.

Es giebt auch solche Heber, die mit Säugpumpenverbunden sind, um sie zum Laufen zu bringen. DieFranzosen nennen solche Heber Aeriköres.

Hebzeuge, Hebmaschinen. Eine einfacheund wirksame Hcbmaschine, besonders zum Empor-heben schwerer Steine bei Bauten u. s. wr ist die Fig.i, Taf. VII, dargestellte. Drei starke, ungefähr 14Fuß lange, hölzerne Balken, A, B utib C, enthaltenan ihren obern Enden drei Löcher, a, b, c, zur Auf-nahme eines starken eisernen Bolzens DE, auf welchemdie gekrümmte eiserne Stange GG sich hin und herschieben läßt. Der Bolzen wird so durch die Balkengesteckt, daß der Balken C dem dicken Ende E befiel,ben am nächsten, der Balken 8 in die Mitte b zwi,schen den Haken der gekrümmten Eisenstange und derBalken A zunächst an das dünnere Ende des BolzensD zu stehen kommt. Hierdurch wird der ganze Apparatzusammengehalten. Weil die Löcher a, b, c so einge-richtet sind, daß sie den Balken etwas freies Spiel