222 Hebzeuge
Stelle des Steines über dem Erdboden läßt man mittelsteines Hammers und des gewöhnlichen Maurer, Meißelsein kleines, kreisförmiges Loch ungefähr 2 Zoll tief »nvso senkrecht wie möglich auehaucn. Dieses Loch muß sogroß seyn, daß es ungefähr T x g Zoll im Durchmesser klei-ner ist, als der Zapfen selbst, so daß ein Paar Hammer,schlage hinreichen, diesen Zapfen fest in das Loch einzu,treiben. Wenn der Zapfen auf diese Art ungefähr iZolltief in den Stein eingekeilt worden ist, so wird er anden beweglichen Kloben N befestigt, und die Seile wer,den durch das Umdrehen der Winde angezogen; und nunsoll es zum Emporhebender Last weiter nichts, als diezur Treibung der Winde erforderlichen Menschen be,dürfen. Der einfache Zapfen P soll dann, welchesfreilich wunderbar erscheint, ohne alle andere Befesti-gung, die schwersten Lasten durch alle aufstoßende Hin-dernisse frei in die tast erheben.
Hat es mit der Wirkung dieser Maschine, welcheviele rechtliche Leute bezeugen, auf jene Weise fineRichtigkeit, dann ist es freilich schwer zu erklären,wie es zugeht, daß der gerade Zapfen P die großeLast (blos durch die Reibung, wie es doch scheint)halten kann. Manche haben geglaubt, der Zapfen seynicht vollkommen in der Richtung der bewegenden Krafteingetrieben und nur wegen der schiefen (gleichsam ei,nen Haken bildenden ) Stellung des Zapfens sey dasEmporheben der Last möglich. Das wollen Andereaber nicht zugestehen; sie meinen, blos der Elasticitätund der dadurch hervorgebrachten sehr starken Rei,bung an dem Zapfen müßte man die Wirkung zuschrei,den. Das Eisen wird mittelst eines starken Schlageseingetrieben und durch die Elasticität des Steines so,wohl, als auch des Eisens ungefähr auf dieselbe Weisein seiner jage erhalten, wie Stifte oder Nägcl, diemit Gewalt in Holz eingetrieben werden, in demselbenfestgehalten werden, blos mit dem Unterschiede, daßdie Spannkraft, welche von dem weit härtern Steineauf das Eisen ausgeübt wird, ohne Vergleich größer