ist, so trifft derselbe gleichwohl nur einenTheil der Feldfrüchle Um allenfaUigem Man-gel vorzubeugen, gibt es i» Neuschatel undin anderen Orten des CantonS Getreide inÜberfluß, das zum Theile durch Menschen-freunde dort aufgespeichert liegt. Überhauptmuß man zur Ehre des Cantons gestehen, daßer gute und nützliche Anstalten besitze, z. V.eine Gesellschaft für vaterländische Aneiferung,eine Gesellschaft der gegenseitigen Hülfelei-stung, eine Sparkasse rc.
Das kleine Städtchen Neuschatel hat ein«reihende Lage mitten zwischenWeingärte» längsden Ufern des Neuenburgersces. Nie wird mandes herrlichen Eindrucks vergessen, der sichdarbietet, wenn man aus dem Dunkel der Tan-nen bey Val TraverS heraustritt, und jenenHausen gemalter Häuser, jene mit weißemBleche eingefaßten Tyürmchen, und jene Dorf-kirchen, die aus dem lebhaften Grün der Hügelemporstchen, und endlich die weite Wasser-fläche erblickt, aus deren blauen Spiegeldie verschiedenen Gebäude wiederstrahlen.Die Stadt liegt auf zwey Hügeln, welchedurch den Seyon, einen Gebirgsbach desVal de Ruz , getheilt sind. Dieses Was-ser Hat am Ufer des Sees durch seine An-