Band 
Dritter Theil.
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tiefen Felsenbctte durchströmt. In diesemThals wird schwefelsaure Dittererde gesam-melt, die zu Jlanz ihren Markt findet.

VeyReichenau vereinigen sich derHintcr-und Vorderrhein und bilden nunmehr einenFluß , der beladene Schiffe bis Constanz trägt.Der Hintere Rhein kömmt aus dem Domlesch-gerthal, dessen wir bald ausführlicher erwählne» werden. Die Lage von Neichenau an derAusmündung der beyden Flußthäler ist rei-hend. In seinem Schloße befand sich vor ei-nigen zwanzig Jahren eine zweckmäßige Er-ziehungsanstalt, von welcher der berühmteschweizerische Schriftsteller Zsokke Miteigen-thümer war, und wo der jetzige Herzog vonOrleanS , den die Rcvolutionsstüime ausFrankreich vertrieben hatten, eine Zeitlangals Lehrer der französischen Literatur undSprache sein Asil fand

Auf dem Rhein ? (oder längs dieses Flus-ses durch einen schönen Tannenwald) gelangtman von Reichenau in zwey Stunden nachChur , dem Hauptorte des Cantons an derPlejsure, die sich eine halbe Stunde von hierin den Rhein ergießt. Die Umgegend ist mitWiesen, Obstgärten, Weinbergen und Wei-