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lern angefüllt; die Stadt selbst aber, ihrer jUranlaae nach römischen Ursprungs , hat lwenig Einladendes, sie zählt kaum 2000 Ein- iwohner, und ist von engen krummen Stra-ßen durchschnitten. Nach einer verheerendenFeuersbrunst im Jabre 1811, halste außerder bischöfliche» Residenz, der Domprobstcy,der Katbedralkirch« und der reformirken Haupt- ^kirche kein Gebäude von Bedeutung' mehr. IZwey Stunden von Chur besitzt seit i6Z5 die !ficyherrliche Familie Salis . deren Zweige sich sdurch den ganzen Canton verbreiten, dasSchloß Marschlins mit einer ausgewählten !Bibliothek und einem schönen Naturalienca- ibinct; das Schloß ward schon im Jahre iiüä ,von dem Kaiser Friedrich Rothbart bewohnt '»nd verschönert.
Durch freundliche mit Obst- und Wein-gärten bedeckte Landschaften reist man von ,Ehur nach Mayenfcld und berührt auf diesem ^Wege die äußerste Spitze des Prettigauthals iwelches der Landquart , ein Zufluß des Rheins, >bewässert. Die Gegend um Mayenfeld ist solieblich, das man es das schweizerischeTempe nennt.
Der gebirgige Distrikt Prettigau wird