von Aven nicht ganz ihrem guten Willen gleich-kommen mag.
Es gehört bevnabe der Muth eines Al-penjägers dazu, um längs der Liserne bis zuden Oiablerets aufzusteigen; aber die Schön-heit der Landschaft entschädig« für die Ge-fahren dieser kleinen Reise. Der Weg führtüber einen Eisbogen, unter dem sich derWaldstrom seine Bahn durchgebrochen hatund in einer mit Steintrümmern angefüllte»Schlucht niederbraust. Weiter oben trifft manmitten unter Spuren von Aelsenstürzen denkleinen See Derboranche, den jüngsten allerSchweizerseen, den die Liserne im I. 174gbeym damaligen Einstürze decDiablerets ge-bildet hat.
Zwischen Sion und Martinach sind dieUfer der Rhone fleißig angebaut, mit Ort-schaften und Ruinen von alten Schlössern be-setzt; aber von Zeit zu Zeit zeigen sich auchSümpfe, Crctins und große Armuth.
Martinach , das (Ictoeturus der Römer,ist eine der ältesten Ansiedelungen von Wal-lis, und der erste Bischofssitz des Landes,ehe derselbe im sechsten Jahrhundert nach Sit-ten verlegt wurde. Seine Lage am Ausmün-