Band 
I. Theil.
Seite
8
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I

Einleitung.

kannt , diese Gränze. 'HaTs es indessen rathsam,und Gewinn für die Geologie seyn werde , eine sol-che zwischen den historischen Thatsachen und denphysicalischen Vermuthungen aufzusuchen, und vonihr anfangend, die letzteren zu verfolgen, das er-scheint uns tlieils aus der Natur der Sache selbst her-vorleuchtend, theils in der Betrachtung gegründet;wie wenig doch wirklich mit der bis jetzt üblichenForschungsweise in der Geologie hat geleistet werdenkönnen. Bey weitem die meisten, selbst als guteBeobachter bewährten Geologen haben ihre Systemeauf einen auf die erste hypothetische Erdbildung ge-legten unsichern Grund aufgebaut. Mit dem, was indem dunklen unerforschten Schofse unsers Planetenruhen oder leben oder vorgegangen seyn soll, habensie angefangen, und sind mit ihrem Gebäude fortge-rückt:, um erst zulezt an die neueren und deutlicherenErscheinungen zu gelangen, die vor den Augen derZeitgenossen liegen, Dabey haben sie diese neuern Er-scheinungen stets benutzt, die Erklärungen der älteren,dunkleren darauf gestützt und danach gemodelt, ohnees eigentlich zu gestehen, weder Anderen noch sichselbst. Auf diese Weise wird noch jetzt die Geologieund die Geognosie in Schriften und von Kathedern ge-lehrt, vom Granit oder seines Gleichen wird begon-nen, und wenn man sich durch ein Chaos von Hypo-thesen und Widersprüchen durchgearbeitet hat, wirdmit der Darstellung der Bildungen geschlossen, in wel-chen der Stoff und das Anhalten zum dereinstigen Auf-hellen des in jenen Anfängen liegenden Dunkels fiir unsdoch eigentlich gegründet ist.

Wird man hingegen die physicalischen Untersu-chungen auch in diesem Theile der Wissenschaft an diehistorische Ueberlieferung knüpfen denn diese ist