Band 
I. Theil.
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Ein Leitung.

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und da wo Eni einziger guter Grund zu finden ist,sollte man alle schwachen und schlechten verschweiggen, und sie nicht, wie so häufig geschieht, auchmit zu Hülfe nehmen wollen.

Dafs es uns gelungen seyn sollte, mit unserer Ar-beit etwas Vollständiges zu leisten, diese stolze Ein-bildung hegen wir nicht. Wir sind vielmehr über-zeugt, dafs bey der grofsen Menge von Notizen, wel-che uns zu unserm Zwecke gleichsam zuströmten,auch noch eine Menge derselben uns verborgen ge-blieben seyn wird. Der Umfang der heutigen Lite-ratur der Geschichte und der Erd- und Länderkun-de ist so grofs, und die der vorliegenden Darstellungdienenden Angaben sind darin so zerstreut, und sozufällig vertheilt, dafs Zeit und Kräfte eines Einzel-nen zum Einsammeln und Beleuchten derselben kaumzureichend seyn dürften. Wir haben dieses bey derfolgenden Ausarbeitung erfahren , und wir würdendas Ende derselben vielleicht nicht haben finden kön-nen , wenn uns nicht der Gedanke aufgemuntert hät-te, dafs auch ein erster Versuch dafs auch nur einvorläufiges, wenn auch schwaches Gezimmer zu einemkünftigen vollständigeren und tüchtiger zu stützen-den Gebäude einstweilen nicht unwillkommen seynwerde; und dafs dieser Gedanke ohne Zweifel auchder Königlichen Societät vorgeschwebt hat, als sie dieFrage vorlegte, deren vollständige Beantwortung einso grofses und umfassendes Forschen erheifcht.

Freuen würden wir uns , wenn diese Arbeit einstvon einem Manne unternommen und vervollkommnetwerden wollte, der mit der Kenntnifs der Naturkräf-te, auch eine tiefe Kenntnifs der alten und nichtblos abendländischen Sprachen, der alten Geschichteund Literatur verbände. Wir bitten auch um Nach-

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