Band 
I. Theil.
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wiTTSit. u. Schwarz, meer.

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»wölf Stadien vom Meere entfernt gelegen. DerselbeSchriftsteller führt zugleich an, dafs eine auf demBerge Sipylus gelegene Stadt ganz dasselbe Schicksalgehabt habe, und an ihrer Stelle der Haven Saloe ge-bildet worden sey, in welchem man die Trümmer derStadt, eben so wie bey Helice, noch eine Zeitlangunter dem Wasser habe sehen können. Auf derselbenSeite Griechenlands sollen den Ueberlieferungen derAlten zufolge noch mehrere Eingriffe des Meeres indas Land erfolgt seyn. Die Bildung des Corinthi-schen Busens vermittelst eines Durchbruchs des Mee-res zwischen den Landspitzen Rhinm und Anti-rhiu m, und die Bildung des A mbr ac i sehen Busens,nördlich von Acarnanien, werden auf diese Weiseerklärt (i), ob mit Grunde? müssen wir unent-schieden lassen. Mit mehr Bestimmtheit als einzelneThatsache wird angeführt (2), dafs die Insel Leuca-dia, nahe bey dem zuletzt genannten Busen, vormalsmit Acarnanien durch eine äufserst schmale Land-enge verbunden, folglich Halbinsel gewesen sey, unddafs das Meer' diesen Isthmus durchbrochen habe.

Sicilien bietet nicht nur ein Beyspiel dar in derStadt Tyndaris , welche zur Hällte vom Meere ver-schlungen wurde (3), sondern die Sage läfst diese In-sel selbst in den ältesten Zeiten mit Italien Zusammen-hängen , und durch eine gewaltsame Revolution davontrennen. Diese Sage ist zwar sehr bekannt, aber ih-

1) Plinius H. N. L. j. c. 9.

2) Strabo L. j. T. 1. p. 157. u. L. io» T» 4. £»59, Plinius a.*. O. Ovid . Metamorph» L. 15. r. 289»

3) Plin. H. N. L. 2. C. 94.