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rem wahren Ursprünge nachznfovschen , ist vergebens.Es ist vergebens solchen in der historischen Zeit auf-finden zu wollen ( i ). Alles was uns Geographen, Ge-schichtschreiber und vornehmlich Dichter davon über-liefert haben, weist uns in die dunkle Zeit der altenMythen,hin, und wir bleiben dabey in der Ungewifs-heit, ob irgend ein wirkliches nur durch dunkle Tra-dition erhaltenes Naturereignifs die Sage begründet hat;oder ob sie aus Vermuthungen älterer Naturforscher —oder selbst ganz einfacher, aber die Natur beobachten-derMenschen entstanden ist, welche durch die Beschaf-fenheit des Örtlichen gar leicht dahin geleitet werdenkonnten, eine solche Begebenheit zu inuthrnafsen. ZnBeobachtungen dieser Art bedarf es keiner Buffons,keiner D el u cs, keiner Humb ol d ts. Sie bieten sichden einfachsten Naturmenschen dar, und man wirdnicht leicht eine gebirgige, oder an Naturwundernreiche Gegend finden, in welchen nicht der Beobach-tungsgeist und die rege Phantasie selbst der ungebihle-testen Bewohner sich an der Erklärung der wundervol-len Gebilde des Bodens versucht, und ihrem Ursprünge»achgespürt hätte. Eine vom Vater auf den Sohn fort-'gepflanzte Vermuthung wurde allmählig Erzählung ei-ner vermeytiten Thatsaclie; und wenn die Phantasiedes erst rohen Volkes anfieng einen religiösen und dich-terischen Schwung zu nehmen, dann bildeten sich dar-aus die Mythen, in dem ihnen von Dichtern und Prie-stern verliehenen Gewände. Viele der Sagen, die wirin dieser Darstellung berührt haben und noch berührenwerden, von denen ein acht historischer Ursprung
l) PA. Cluvsri -Siciiia anticjua, L. l.c. j. et 5. Riccioli Geogr.refomn. L. j. C. 15. §. 4.