Band 
I. Theil.
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aiiTTjEt-L. u. Schwarz, meer.

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nd In des Eustatkius Co ramen ta r zur Peri egesi s

de» Dionys (1) wird jedoch der Mythus etwas weiterausgeführt. Nach ihm lautet derselbe dahin , dafsNeptun als Regierer der Erdbeben den Isthmus,der Sicilien mit Italien verband, in der Absichtdurchschnitten und Sicilien zur Insel gemacht habe,damit Aeastus der Sohn des Aeolus diese Insel ruhigerer> innehaben könnte. Diefs hat der gelehrte Tanaquil Fa-[ en her (2) ergriffen, um die Trennung Sicilien s zu ei-«üi 11er historischen Begebenheit zu machen , ihr einee j. Epoche anzuweisen, so wie sie ihm die mit Zuvcr-na l sicht in die ältesten Zeiten hinaufklimmende Chrono-iur logie an die Hand gab, und sie, so wie die Regie-re! rung des Jocastus oder Aeastus über Sicilien, in die

Zeit zu setzen, in welcher sich die Israeliten un-ter den Pharaonen in Aegypten befänden. Wirac . erinnern hierbev daran, dafs die Chronologie die Deu-ron calionische Fluth und den Auszug der Israeliten aus>m- Aegypten ganz nahe zusammenstellt, und dafs, wieUle wir unten zeigen werden, diese Fluth von Mehrerenfür eine Folge des Durchbruchs des Thracischen Bos-gjjf porus, und der Ergiefsung des schwarzen Meeres indas Aegäische und Mittelländische gehalten wird, unddieser Begebenheit sehr grofse Wirkungen auf meh-r.rere Theile der Küsten dieses letzteren zugeschriebenwerden.

Zu läugnen ist übrigens nicht, da Ts, wenn auchig, historische Beweise für diese viel besprochene und viel

1) ad Vors. 476. s. Eustath . Commentari'i in Dionys.Perieg. Al. Polito lnterprete. Colon. Agrip. 1741. pag.,255 - f-

2) Epist, cxiticae L. 1. ep. 14. Cellar. N. O. A. E. 2. e. 9.

S. 4, 641. und k. 12. 1,

S 89 >