38 I. HAITFTST. MEERKS-VER6RQSS.
gedacht bey Uiodor von Sicilien (1), Sallust ( 2 ) undVirgil (3); bey diesem heifst es:
Haec loca vi quondam et vasta eonvulsa rui/iaJDissiluisse ferunt, qüum protinus utraque tcliusUna foret, Venit medio vi pontus et undisUesperium latus Siculo aiscidit .
Wir setzen diese Stelle absichtlich ganz hierher,weil uns darin, dafs der Dichter nicht vermiedenhat, das wenig poetische Ferunt zu gebrauchen, einbesonderer Beweis zu liegen scheint, dafs er nicht ei-ner historisch belegten Begebenheit, ja nicht einmaleiner für bekannt angenommenen Sage, sondern nureiner vielleicht ziemlich allgemein bezweifelten Fabelgedachte. Man findet sie ferner angeführt und benutztvon Ovid (4), Mela (5), Seneca (6), Plinius ( 7 )> Justi-nus (8)» Idionysius Periegeta (9). Valerius Flac-eus (10), Silius Italicus (11), Claudian (12), und vonden neueren Solinus, Martianus Capelia, Festiss Pom-pejus, Jul. Cacs. Scaliger, Maginus u. s. w. Allediese Dichter und Schriftsteller begnügen sich indessen,diese Sage als eine solche aufzuführen, und keiner giebtuns ein gröfseres Licht über ihren Ursprung, und ober historisch sey oder nicht.
I) L. 4. c. 5,
3} I11 einem Fragment citirt v, Isidor, Orig. L, 14. G. lg,u. Servius ad Aeneid. L, 3, 413. s, auch Sallust. opp, inusum Delphini, p, 20b,
3) Aen. 3, 4x3. f. 4) Metam, 15, 290, 5 ) L. 3 , e, 7.
6 ) in Consolatione ad Martiam, c. 17 ,
7) H. N. L. 2,.c. 8g, 3. c. 14,
g) Hist. Philipp, L. 4. c. 1, <i) Vers. 476, 10} i, 589 '
II) L. 4, 2, 13) de R. Pros. L, 1.