Band 
I. Theil.
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46
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46 I. HAUPT3T. MEEI\ES-VERGI\ÖSS.

Die mittäglichen Küsten von Frankreich zeigennichts von dieser Erscheinung, vielmehr einen Zu-wachs an Land, wovon wir unten zu handeln habenwerden.

An der Küste von Spanien befand sich zur Zeitdes Polybius eine Insel vor dem Eingänge des Hävensvon Neu Carthago. Jetzt sieht man an diesemPlatze nur eine vom Meere bedeckte Klippe (1). Ei-nen Tempel des Hercules, der sich jetzt vom Meerebedeckt finden soll, erwähnt La Borde (2). EinMchreres über die Südseite von Spanien wird von unsunten bey Gelegenheit der Abhandlung über die Bildungder Meerenge von Gibraltar zu erwähnen seyn, inwelcher selbst von den Alten zwey Inseln von Eini-gen der Juno und des Mondes genannt angenommenwerden, von denen keine Spur mehr vorhanden ist.Solcher zwey Inseln mit Wald bedeckt, und die Säu-len des Hercules genannt, gedenken Strabo (3) undAvienus ( 4 )» die zwischen den Felsen von Africa unddem Europäischen Ufer liegen sollten, deren einer mitdem Tempel des Hercules auch Plinius erwähnt(5),welche vielleicht die Klippe Azeitera ist, denn diefsheifst Oliveninsel, t und Plinius sagt, dafs nur Oliven-bäume auf der Insel wachsen. Pomp. Mela ( 6 ) redet

p. göl folg. Teutsch in ( Gehler s) Sammlungen zur Physikund Naturgesch. Bd. 4. S. 561 -62.

1) Hutton Theorie der Erde. Teutsche Uebersetz. in-Samm-lungen zur Physik u. Naturgesch. Bd. 4. S. 721.

2) Alex. La Borde Voy. pittoresque et hist, de lEsp.igne.

Paris , 1S06. T. 1. 3) L. 3. T. 1. p. 450.

4) Nach Euctemon , citirt v. Avienus in Ora maritima , v. 352.Dureau de la Malle a. a. O. CI1.41. p. 34p.

5) H. N. L. 3. c. l. 6) L. 3. c.tf.