ATLANT. OC. tl. TEUTSCH. MEER. 47
sogar von vielen geringen und nahmenlosen Inseln,■welche aufser der Insel Ga des dort befindlich seynsollten, und von welchen keine übrig geblieben sind.
Männert (i) glaubt, dafs die Insel der Juno beyCadiz und die andere kleine Insel nicht vom Meereverschlungen worden, sondern wirklich noch vorhan-den seycn. Er nennt die erstere Erythia, und sagt:von Einigen sey sie auch Aphrodisias genanntworden. Ein Theil der kleineren soll neuerlich durchUeberfluthung vom Meere unbewohnbar . gewordenseyn. Männert kennt aber ihren heutigen Nahmennicht; er sagt das Fort St. Louis liege auf ihrerwestlichsten Spitze.
Die Europäischen Küsten des AtlantischenOceans und des Teutschen JMeeres.
Die Insel Leon, auf welcher die Stadt Cadiz liegt, soll in älteren Zeiten zehen Spanische Meilen Län-ge und dreyfsigim Umfange gehabt haben. Jetzt ist sienur drey Meilen lang und zwey breit (2). Das Meermufs daher das Uebrige weggespült haben. Von dengröfstentheils hohen, felsigen und aus älteren festenGebirgsarten bestehenden West - und NordküstenPortugals und Spaniens kommen nur äufserst weni-ge Nachrichten von vorgefallenen Veränderungen inder Geschichte vor. Man will indessen um Al den-gella, Lissabon und St. Ybes und bey den dor-
l'l Geographie der Griechen und Römer, Th. 1. (jte Ausg.)S. 299.
2) Büsching's Erdbeschreibung, achte Ausgabe. Th. 3.