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düng dieser älteren Nahmen auf die neueren einzuge-hen; indessen dürfen wir nicht unerwähnt lassen,was Leopold von Luch, der sie ebenfalls in Person be-sucht, neuerlich darüber aufgestellt hat. Dieser geist- »
volle Forscher hat ( 1 ) auf eine ziemlich überzeugendeWeise darzuthun gesucht, w r ie sich die von Pliniussechsen der Canarischen Inseln beygelegten Nahmen aufdie jetzigen — und zwar anders als man bisher gethan— deuten lassen; sobald man annehmen wolle: dafsdie Reisenden des Königs Juba die Insel Gomera übersehen hätten, was bey ihrer eigenen, in mehre-ren Gesichtspuneten verdeckten Lage sehr wohl denk-bar sey. Wenn also die Idee von der gewaltsamenTrennung einer der Inseln in zwey bis drey, blofs aufder Ahweichung beruht, die die ältere Beschreibungvon der jetzigen Beschaffenheit in Ansehung der Zahlder Inseln darbietet, und sonst keine Nachrichten voneiner solchen Katastrophe vorhanden sind; so hat mannicht nöthig einen grofsen Werth darauf zu legen.
Etwas weiter nördlich an der Westküste stofsen wirauf eine hierher gehörende Thatsache. Der Haven derMaurischen Stadt Mogador oder Swear ah konnteehedem keine grofsen Schiffe aufnehmen, wegen einerKlippenreihe die ihn verschlofs. Während des Erd-bebens von Lissabon , i. November »755, versankdiese Felsenkette plötzlich in den Abgrund, und seit-dem hat die Rhede von Mogador eine Tiefe vonzwanzig Faden, und kann daher die gröfsten Kriegs-schiffe aufnehmen ( 2 ).
i) Abhandlungen der phys. Classe der K&n. Preus. Acad. derWissensch. aus den Jahren igiß. — 17. S. 34.7.i) M. R. in Observation« sur la Physique (Journal daPhy*.p. Rotier). T. j. pag. too.