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Die Rauchhexe : Heiteres und Ernstes vom Tabak und der Cigarre, alten und jungen Gliedern des Raucherordens gewidmet / von J. V. Strebel
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Die beste Cigarre.

Sie bat vertobt, die wilde SchlachtBei Königsgrätz, da Preußens MachtDie Reihen Oestreichs niederrangUnd seine festen Hülsn bezwäng.

Fort drängen wild gelöste Reih'n.

Der König spricht: Der Sieg ist mein!

Da reitet über's blut'ge FeldDes Tages eigentlicher Held;

Er hat zur Zeit die Saat gesät.

Die nun die Mahd er abgemäht.

Die Sonne eilt zu ihrer Ruh',

Graf Bismarck trabt dem Lager zu.

, Er hatte der Cigarren achtAls Räuchwerk mit zur Schlacht gebracht.

Damit die heiße Zeit verkürzt.

Die schwüle Wetterluft gewürzt.

Nun war noch eine übrig just;

Er birgt sie sparend an der Brust.

„Hier harre! Ist das Werk gethan.

Und wir sind Sieger auf dem Plan,

Wie wirst du munden mir so baßAuf diesen grausen Aderlaß!" —

Der Sieg war da, der Donner rolltNur ferne nach im Abendgold.

An Leichen, Trümmern mancherleiTrägt ihn das müde Roß vorbei.

Da sieh'! ein Reiter an der Erd'.

Die Kugel wild vorüberfährt,

Reißt ab die Arm' ihm alle beid'.

Fahr' wohl, Dragonerherrlichkeit! —

Der Graf ist sonst kein weicher Mann;

Ihm kommt's nicht auf zehntausend an.

Auf hunderttausend nicht, geht's nurIn seiner Hochgedanken Spur-Doch des armlosen Reiters Schmerz,

Des armen, rührt sein eisern Herz.

„Wie thun? was dämpft der Schmerzen Brand?Gold? Silber? — Er hat keine Hand! —

Wein? Wasser? Samariteröl? —

Ach, nichts von allem zu Befehl! —

Doch halt!" — Da wird ihm schnell bewußtDer sich're Schatz an seiner Brust.