Band 
[Supplementum. Volumina XIII et XIV.]
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Eines Christlichen JCti.

dern, dass er bisher solches

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verblenden lassen, Gott mit vieler. ^abbitten. Bitte du nur Gott,

Busse, so wirst du, der du ^* e,eS „ ü ndessen Wahrheit erkennen. P a ßirChrist nicht nur alle .viertel J . sl .ß#thun, sondern sein gantzes Lebenund Demuth zubringen soll, ^ e . Ch fisich dann die Injurien - Processe 115 $$

zuwider gethan, wo die Freundschafft sollaufrichtig seyn; Hast du es nun vergessen,warum führest du darum einen Process?

Wenigstens ist keine Liebe bey dir , denndiese gehet noch weiter, und begnüget sichnicht einmahl damit, dass man dem andernkein Leid thut, so doch durch den Inju-rien Process geschiehet, sondern sie erfor-dert auch, dass man dem Geliebten gutes

erzeige, so viel in dem Vermögen ist; Du - } - „ U v

bezeigest ihm aber gewiss wenig Gutes, lichen Republiquen, und wie 0iW t

wenn du den Process wieder ihn fortse- die Prediger solche. Leute, die in

tzest. Nun versprichst du doch, wenn du Hass leben, zum Tisch des

zum heiligen Abendmahl gehest, deinen Sollen denn noch immer alle /

Nechsten hertzlich zu lieben: Also betreu nach dem fliegenden Brieffe ^ or T f ,P.

gest du ja den allwissenden Gott, der Her- scelig gesprochen werden? vid.

tzen und Nieren prüfet. Endlich da alle Gott erbarme sich des grossen vSt

einmüthig davor halten, dass die Injurien in unserer Kirchen.

erlassen seyn, und kein Injurien Process statt ghöy

habe. wenn beyde mit einander nur ein _ %■ XVI. Jch zweifle nicht,

Stück Brod über ordentlicher Mahlzeit ge- die Bosheit der Menschen so gar .gössen, so kan ja unmöglich der Process band nimmt, es werde jemand e |S| i hverstattet werden, wenn beyde Theile an mau müsse dann so lange vorn H. sr hü

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dem Tisch des Herrn der himmlischen Mahl-zeit, und des Brodts des Lebens gemessen.

Herrn bleiben, bis der Process a!js ^# ^elbigen balde zu

nur suchen selbigen balde ,

bringen. Ach! lieber Mensch, f'ofrf

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wüt du dein Hertze verhärten • ji»Gericht der Verstockung, dasdie Welt ergehen lassen, ist g eVVI ,‘>L^' ! ' e (1 ,gross! Möchte es nur die Welt e >

XV. Siehet man aber diese Sacheeigentlicher an, so wird man leicht gewahrwerden, warum die meisten dieses nichtfallen können; nemlich, weil man insge

mein aus dem allerheiligsten Abendmahl sie würde es mit blutigen Thränen - ^ein blosses äusserliches Werck machet, und und Gott um Abwendung bitten? pFvermeinet, es sey genung, so man nur zu also erfüllet werde, was bey sjfygewissen Zeiten des Jahres dahin gehet, stehet, c. XVI. v. 6.feg, Du aber o ^ g/vorher aber sich durch wahre Hertzens- der du diesen Einwarf machest,

Busse nicht dazu bereitet, und also mit dem in einem solchen Zustande, dassHeylande Jesu Christo sich zu vereinigen Gebrauch des heiligen Abendma^^?suchet: Dazu denn die Geistlichen grosse helffen, sondern vielmehr ztunGelegenheit geben, indem sie einen jeden und schweren Verdammnis geresc^üikszum heiligen Abendmahl lassen, und nicht wo du nicht ansä hst wieder d* e - / ■

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auf eine rechte Zerknirschung des Hertzens bis aufs Blut zu kämpffen.

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sehen sondern die Perle vor die Hunde 4 . Ueberdem aber wie k^Äjund Saue werffen. Gott gebe es jedem, Vater unser beten, so noch der W Vder das Predigt-Amt führet recht zu er- Process in deinem kopf henivg^/^kennen,_ und wureke in den Lehrern selbst kanst, und darffst das WoW

rechte Busse, damit sie erkennen lernen, einmahl sprechen, denn deinen hi * 1 ^xiw

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was wahrhaftige Busse sey! Wenn nun aber Vater hast du erzürnet, indem ^ u <f ^

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in einem Menschen, der zu des Herrn Tisch Bruder anfemaest, wie es an- 0 y#«eben will, rechte Busse, und rechte De- sehen zu ergehen pfleget, da ' rfU ,<muth ist also dass er den Greuel feines sich erzürnen , wenn die &nd tJP

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Hertzens, und die Grösse seiner Sünden ander sich zancken und streiten-

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erkennet, und ihm dergestalt sein Elend dem Wort Unser betest du }f 0 L e s

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recht vor Augen gelegt wird, vornemlich Feind mit, und solt ihm alles K<

der anklebende und von Adam auf uns ten, da du .ihm hiergegen Bösc s ^ererbte Hochmuth, dadurch der Mensch, willens bist. Vornehmlich a " e e SPVder doch nichts ist, sich so sehr erhebet, fünften Bitte. Vergieb uns u ; n 0und von seinem Nechsten nichts erleiden als wir vergeben, unseren Schul ^will, da doch Christus alles mit der grölten test du wieder dich selbst, denn ^ eGedult, uns zum Beyspiel erlitten; O so nem Schuldner, deinem Feinde? .^t je,wird er bald seine stoltze Pfauen - Federn beleidiget und geschimpffet ^L^psnsincken lassen, wenn er gedencket, wie so g^ben, und dich mit ihm dirgar unrecht sey, dass, da Gott wegen fei- so bittest du Gott, er C°l‘ e ^el el ° ßner unzehlichen, und unaussprechlichen Schuld, damit du Gottes &s 0 - 0 de f{iSünden bisher gegen ihm keine Rache ge- hast, auch nicht vergeben, ^js'übet, er solche dennoch gegen seinen Nech- eben so mit Rache begegnen,sten ausüben wolle. Da wird der Mensch deinem Nechsten begegnest, , pkeinen Process mehr gedencken, son> will der Nachdruck des Wo r ß

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