Band 
[Supplementum. Volumina XIII et XIV.]
Seite
191
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t Bedencken von Injurien - Processen,

hÜ.! 6 ® Jesu Christi vorzustellen; Wie

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N p e r„?^!; L° von allen Leuten verachtet,S Lehr ^ et ’ so wohl die gantze Zeit sei-l^fles 1‘~*®ts über, als auch in der Zeit? MV P - y J. ens? Man hiess ihn einen Fres-X G 0 f uffer > Teuffelsbanner, Aufrüh-5 '%t$ tes ‘hästerer, man schlug ihn, manS tK a ’ y er spottete, und verspeyete ihn,pal, yhm den allerschmähiichsten Todein em der s

Nen C ' ne Verbal-

y ni«L dle man ihr --

, ä td )si r^'wieder schalt, da er gescholten'er 4 ^‘äuete, da er litte, er stellete

eineni der grösten Übel thäte r: Esj eQ ei ” e Verbal-imd Real-Injurie erdacht\ :.’. d 'e man ihm nicht anthat, welcher

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hty s Qxn heim, der da recht richtet.^ v. 23. Da sie ihm den allergrö-ßt L ltn PLbewiesen, und ans Creutz ge-| le *ll ei s ai:ten » weiches bey denen Juden vorr?> so sachteste Todes Art gehalten wur-\\l s das Lein erstes Wort, das er ami % P sa ph: Vater vergieb ihnen, dennih ^ weht was sie thun. Luc. XXIII..°tl i ln -Nun ist ja aber solches alles nicht\|] v Q Sefehr geschehen, sondern dass wirXLJaf^ ihrtl lernen sollen, erstlich, kei-{ViXpgen unsere Feinde zu hegen, und^hben annoch gutes zu thun, und vorV^n, wie solches Fetrus an vor an-jh, j 111 Orte selbst erkläret, 1. Ep. c. II.

Was ist das für ein Ruhm, wennpr v W sie that willen Streiche leidet?^ er .? nn ihr um Wohlthat willen leidet,tiXda-T'^. et > das ist Gnade bey Gott.|Plb Js u fyd ihrberuffen, sintemahl auchßd hat für uns, und uns ein

[>a Fufp> ' dass ihr sollet nachfolgen(; J dasc, Ua Pffen. Daraus wir mercken\ V w er

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• er nicht leidet und duldet, bey' Grude hat. (2) Dass wir zumJ Ch^T-o- Cniden beruften seyn. (z) Dassi'Mo ‘ni Exempel folgen sollen. Undr’ S Fi» ^ Christi Sanftmuth und GedultÄ h! , en » so wir ihm nicht nachfolgen.V^Lalb ' - '

X'klo s en - Mattb. V. 0. 44. Liebet eureXu dj'Snct, die euch fluchen, thut wohltH e u-^ Uc h hassen, bittet vor die, soW ^digen und verfolgen, auf dass ihrhpoicj^d eures Vaters im Himmel.V e st'if^ S hernachmahls mit seinem Exem-! {< H ' !p c >_ auf dass wir dahin strebenÄi. 1 » J ra in allen Stücken’ ähnlich zuL>lch Un hndencke aber ein jeder, obJA ^ o etT1 allem schnurstracks entgegenV<b llQ enn man nichts leiden will, son-V ar *dte an unserer vermeynten

^get ’ alsüfort deshalb einen Pro-

XfL XVTtr

fei-ri * ^ war Pflegen die MenscheniPi^licli 2 2u hyn mit ihrer Antwort,f V^Lrii},!^ 11 L° heilig nicht leben kon-Reicher kein blosseriVX f?ew !- Got 5 und Mensch, und ohne1 \ ^ e nich« ,en l X' Jer dünnte solches von^ e nn all n ? !C L r ' gescnehen, warum ha-* Ue heilige Männer Gottes ge-

hat Christus uns solches vor-

than? Stepbanus ward Lästerungen wiederGott beschuldiget; Jttor. VI. v. n. Den-noch schalt er nicht wieder , und hegtekeinen Hass bey sich gegen feine Feinde,sondern folgte Christo nach, und als ergesteiniget ward, rief er überlaut; Herrbehalt ihnen diese Sünde nicht. Actor. VII.Hi.60. Eben die Liebe gegen ihre Feindeund Verfolger übeten auch alle Apostelund Jünger Christi aus, und wird mankein Exempel finden unter ihnen, dass je-mand gesucht hätte, böses mit bösem zuvergelten, oder seine Ehre vor der Weltzu retten. Nun sollen wir aber in dieFussstapfen der Apostel und Jünger Christitreten; Ja sagest du, das waren heiligeMänner. Wilt du denn unheilig seyn?O wie jämmerlich ist es, dass man mitder Heiligkeit heutiges Tages so spottet!Es will nun niemand mehr vor einen hei-ligen gehalten werden, nachdem der Anti-christische Geist alles dasjenige verketzert,was man heilig heist. Gleichwohl lägetder Apostel klar: Jaget nach dem Friedengegen jedermann, und der Heiligung, ohnewelche wird niemand den Herrn sehen.Ehr. XIL v. 14. > Allwo auch zugesetzetwird, was das sey, das da im Wege stehe,solcher Heiligung, denn so fähret der Apo-stel fort 15. Und sehet drauf, dass nichtjemand Gottes Gnade versäume, dass nichtetwa eine bittere Wurtzel aufwachse, undUnfriede anrichte, und viel durch diesel-bige verunreiniget werden. Da gewissnichts anders durch solche bittere Wurtzelverstanden wird, als der Hass gegen denNechsten. Darum, wäre mehr Liebe un-ter den Nechsten, wie sie 1. Cor. XIII, v. 4.seq. beschrieben wird, so hätten wir auchmehr heilige, welche heutiges Tages soseltsam seynd unter denen Christen. Fälltdir nun dieses, weil du vielleicht ein un-bekehrter, und natürlicher Mensch bist, zuschwer, so wird es dir doch leichter wer-den, so du dich von gantzem Hertzen zuGott bekehrest, * weil dir alsdenn Christusandere, als natürliche Kräfte geben, undso gar allerley seiner göttlichen Kraftschencken will, was zum Leben und gött-lichen Wandel dienet. 2. Petr. I. 3. Wel-che Gottes Kraft heutiges Tages nicht ge-schwächet ist, noch aufgeboret hat. Dennsonst würde der Teuffel, der dich zumHass des Nechsten reitzet, mehr Machthaben, als Gott, der dich zur Liebe rei-tzet, und feine Kraft dazu zu geben ver-sprochen hat. Darum begehen diejenigenlauter Gottes - Lästerungen, dip solche'göttliche Kraft in dem Hertzen eipes Men-schen verleugnen und verschmähen. Be-siehe hievon Efai. cap. XL. v. 31. Eph.I.v , 19. cap. III. v. 16. feqq. Phil. IV. v. 13.2. Timoth. I. o. 8- Cap. II. v. 1. Rom. VIII.v. 37. 2. Petr . 1 . Z.

§. XXIV. Hätte nun Christus, unddie Apostel nicht gewust, dass ein Menschdurch die Gnade Gottes zu einer solchen

rech-