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«Jschhalt gegen den andern den Zorn,be Y dem Herrn Gnade suchen,w l^armhertzig gegen seines gleichen,^ik feine Sünde bitten; Er ist nurVili? Und Blut, und hält den Zorn, werC* ihm feine Sünde vergeben. ®
das Ende, und lass hie Fcmd-Vj^jtren, die den Tod und das V er derl ; ht » und bleibe in den Geboten,\ e ? e an das Gebot, und lass demNieder deinen Nechsten &c. AU-\d n ^ annoch weitläuftig von dem H Jsei ödschafft gegen feinen Nechsten ab-
Bedencken von Injurien - Procejsen.
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t e fe n ■ ' er begierige Leser schlage noch>%\virL r,:er der heiligen Schrift zu mehre-% S heit dieser Sachen auf. Z.E. Levit.\ '!]■ i 8 . Prov. XVII. v. iZ. c. XX.
t ^KXnrrs- v - 25 - 26. Cap. VI. v. 14.dp- *”HI' v. 21. 35. Luc. VI. v. 37.\ 32 - 1. Thefs. V. v. 15. Tit. IIL
jac. Ijx, v , 2, 5. 6.
Xxv.
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Ob nun wohl aus diesen, und?at 1: ‘ ,v ' ern Oertern, ja aus der Harmonie'Vtz ■ heiligen Schrift offenbahr, dass„ in welchem annoch ein Hass ge-eini gen Menschen verborgen ist,A p c an genehm seyn kan, und daher|iH e die aus selbiger Wurtzel
IjHiejj ’Lottes unfehlbaren Zorn nach^hen *° dnden sich doch noch vieleCNlig ^Iche so gar dieses böse Wesenk'^dahl ^ cbr ist selbst erweisen wollen,w ^ Nöthig, solche Oerter, die siek e genJ T as betrachten, und zu wie-gen Snrii k fan § s nun pflegen die Wortei, a U£efiih Wör tern Salomonis, cap. XX.5 'cher 4 /^^ Zu werden; das Gerücht istA denn en § rots Reichthum, und GunstÄ \ Va „ , 'ber und Gold. Jch sehe aberP ror claraus für ein Schluss auf die In-(föchte : eire zu machen, gesetzt, dass dasijiger c!l n köstlich Ding sey, wie auch imautr ? monis ’ ca P‘ v - 2. stehet:(>’ so f , er üchte ist besser, denn gute Sal-V d°ch daraus nicht; Also soll
C 0 *-^ r öcesse anstellen; sondern% e ^rbaff ai aus ' Also soll man durch ei-CVttuf^und gottseeligen Wandel sol"' ^ra,,?J Uchen zu erhalten,
¥ v a -- turnen zu ernaiten, und mehrLm , au s fetzen, wie man durch einenV Und r 11 Wandel anderer Gunst erwer-be a lle also zur Nachfolge anreitzen,Ä viel Geld und Gut erlangen
k’ h r l n aUch Christi Vermahnung ge-k v 0j j‘ ^ u. 16. Lasset euer Licht leuch-CVsevf Mensc hen, dass sie eure gutety’V p n » und euren Vater im Himmeltf te atiffS wohl mögen hierbey PetriiV führet werden, i.Petr.IL v.12.I'aof guten Mfandel unter denHey-
V 011 Ü e k S i., ®' f° von euch afterreden,L’ Md q ® ll hätem, eure gute Wercke se-VtSw preiscn > wenn es nun an den&<A dai! n cT !rc1, Niemand wird mir er-^£hrp^ a - 0nsl ° fl^feibst befohlen, nachXlp^ ^ er zu streben, und
solche durch viele Processe zu erhalten su-chen. Ein anders ist nach einem guten Ge-rüchte , und ein anders, nach grossen Ehrenstreben. Dieses stehet ke : nem Christen anjsoh. V. v. 44. wohl aber jenes. Und magauch nicht einmahl die Ehre vor der Weltdurch Injurien-Processe erhalten werden,wie oben zur Gnüge ausgeführet. Undwenn auch Paulus den Titum c.II. v. 15.vermahnet: Lass dich niemand verachten;so hat eskeinesweges den Verstand, dass Titussoll suchen, durch viel Streiten seinenRuhm vor den Menschen zu erhalten, son-dern Faullus selbst legt es deutlicher aus.1. Timotb. cap, IV. v. 12. Niemand verachtedeine Jugend; sondern sey ein Vorbild denGläubigen, im Wort, im Wandel, in der Liebe,im Geist, im Glauben, in der Keuschheit;Und will also der Apostel, Titus solle durch,einen heiligen Wandel keinem Gelegenheitgeben, dass er ihn verachten könne; denndas ist der eigentliche Verstand seiner Worte:Titus solle sein Amt treulich verwalten, da-mit ihn niemand verachte, als ob er feinAmt nicht gebührend beobachte , wie dennsolches die Conmxion der Worte mit sich brin-get: Solches rede, und ermähne, und strafemit gantzem Ernst, lass dich niemand ver-achten.
§. XXVI. Dieweil nun die Injurien-Processe meistens auf den bösen Grund ge-si auet seyn, fama vita pari pajfu ambulant ,d. i. Ehre und Leben gehen in gleichemGrad: So pflegt man sich abermahls deshalbauf den Apostel Paullum zu beruffen, dassselbiger solche Meynung ebenfalls geheget,indem er 1. Cor. IX. v. 15. also schreibet:Es wäre mir lieber, ich stürbe, denn dassmir jemand meinen Ruhm solte zu nichtemachen. Und daraus fehl!essen sie: So ichlieber mein Leben, als meinen Ruhm undEhre verliehren soll, so müssen ja die In-jurien - Processe nicht unrecht seyn, denndamit suche ich meine Ehre durch richter-liche Hülfe zu erhalten. Siehet man aberdas vorhergehende und nachfolgende an, sowird man leicht erkennen, dass Paullus da-selbst von keinem zeitlichen Ruhm vor derWelt redet, den er niemahls gesuchet, ja dener mit allen andern westlichen Dingen vorSchaden und Dreck geachtet. Phil. IIL v. 8.und wenig darnach gefraget, ob er von Men-schen gerichtet werde als von einem Tage,1. Cor. IV. v. 3. Sondern er redet von demzeitlichen Einkommen , dass, ob er wohlMacht gehabt, auch von ihnen etwas zu neh-men, zu seinem Unterhält, so habe ers dochnicht gethan. Aber, spricht er, v. 12. wir
haben solcher Macht nicht gebrauchet, son-dern wir vertragen allerley, dass wir nichtdem Evangelio Christi eine Hinderniß ma-chen. Und hernach v. 16. sagt er : Dass ichdas Evangelium predige, darf ich mich nichtrühmen. Und erkläret sich endlich v. ig.Was ist denn nun mein Lohn? Nehmlich,dass ich predige das Evangelium Christi, undthue dasselbe frey umsonst, und dass ich nichtB b meiner