Eines Christlichen JCti. ^
Theil damit behilft, dass sie seso^^xl Fsehen seyn, und also unter diesem girBofsheit und Schalckheit, j en ,wissentliche, und vorsetziiehe Su . ^iiüdiese Injurien-Processe seyn, ^ er ^ n d
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meiner Freyheit mißbrauche am Evangelio.
Dessen rühmet sich also der Apostel, dass erbey seinem Lehr-Amt ein solches freyes Gewissen behalten, dass ihm auch, als ob er esum Gewinstes willen gethan, nicht kan vor-geworffen werden. Diesen Ruhm einesfreyen 'Gewissens soll man freylich höherhalten, als das Leben selbst. Und wolteGott, es möchten die meiste so genannteGeistliche nach solchem Ruhm auch streben,und in diesem Stücke ein freyes Gewissenzu erhalten suchen, so würden manche böse
Accidentien wegfallen. Der geehrte Leser keine unchristliche Poiicey seyn»^ j -
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sich endlich mitschmachten Einwarf behelsssn,
dem elenden u *L f nn"
das
thum müsse die Poiicey nichtHaussen werffen. Nun ist es wahr, Mstenthum wirft die Poiicey nicht uMes kan das Christenthum, undwohl beysammen stehen; aber es M
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mache die Application .
§. XXVII. Endlich pflegen einige sichauf das alte Testament zu berussen, allwoim 2. Buch Mose c. XXL v. iZ. 19. nachfolgende Worte enthalten: Wenn sich Männer,mit einander,hadern, und einer schlägt denandern mit einem Stein, oder mit einerFaust, dass er nicht stirbt, sondern zu Bettelieget; Kömmt er auf, dass er ausgehet anseinem Stäbe, so soll, der ihn schlug, un-schuldig seyn, ohne dass er ihm-bezahle, waser versäumet hat, und das Artzt Geld gebe.In diesen Worten soll nun ausdrücklich dieAestimatorifche Injurien - Klage gebilligetseyn. Aber es braucht einen geringen Ver-stand, zu erkennen, dass daselbst von Injurien-Processen gar nicht gehandelt werde;Wie dann insgemein in der Jüdischen Re-publique keine ordentliche Processe verstat-tet wurden, sondern es thaten die Richteralle Sachen auf das kürtzeste, nach ihrembesten Gewissen ab. Moses schrieb nur da-selbst Gesetze vor, wie es zu halten, wenneiner dem andern Schaden gethan, und ihnalso von seiner Handthierung abgehalten,auf was Art solcher Schade taxiret werdensolte; darum folgt daraus nicht, dein Näch-ster hat dich geschlagen, also darfst du wohleinen Injurien - Process anstellen, sonderndas folget, darum soll der Richter ex officioihn dahin anhalten, dass er dir deinen völli-gen Schaden verstatte. So gehet auch keineaestimatorifche Injurien-Klage eigentlich aufErstattung des Schadens, sondern, dass derBeklagte vor erlittenen Schimpf dem Klägerso viel Geld, als hoch er feine Ehre hält, be-zahlen möge, da er doch, wie oben gemeldet,an der Ehre keinen Schaden gelitten.
Poiicey muss dem Christenthum?
Willen Gottes, wie selbigen un? J pa^stus offenbahret hat, gemässallePolicey-Ordnungen nach den 5#Christenthums, die uns in h eJ jjvorgeschrieben, examiniret we qrht^ Mund wenn denn aus der heiligen ^ jei' Ldecket wird, worinn hie oder dalicey gefehlet werde, so müssensolche Fehler verbessert werden-nun, es streite eine gewisse Ordnung ^das Christenthum , lohe denn d e vgantze Poiicey umgestossen we f~ e $eCjj setwa eine Ordnung mit dem ^ Lfnicht bestehen kan? Und also vffi LjÄ-auch in dieser Sache, wenn in eine v -die Injurien-Processe geduldet we 1 '“®, P' s j.eher vernünftige Mensch wirdOrdnung der Poiicey wird durchstenthum vernichtet, also wird fPoiicey umgestossen? Es kan jawohl bestehen, wenn gleich dieProcesse wegfallen, oder, solte alles ^was in der l'olicey einmahl geord^ ' ees sey dem Christenthum £ e -h$nicht, so würden die menschh c LjÄnungen mehr gelten, als Gottesund würde also die Poiicey da S ^thum umstellen, welches die g rö ^ #. ( -ditset von der gantzen Welt stV. -indem man also Menschen ^ehchen mäste, als Gott, wieder ^
sprachMan thue
Apostels, Jctor-nur im Poiicey -
Peinige, und straffe die Injuria^^e^tij)d. i. Amtshalber, so wird elst et j(vzur äusserlichen Ruhe contribui r]I j ® ,0als durch Injurien - Processe: Tur jspyja denen Anfängern in der J j-eiP j/bekannt, dass die Regel:ger, da kein Richter, nicht so d6 „ ;f1
bald er
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dass 1
§. XXVIII. Mehrere Oerter, so zu p -, — -.-.-...v., mu..-- eitt
Vertheidigung der Injurien- Processe etwa thaten statt finde, indem diese £ ^pflegen angeführet zu werden, wollen mir —- ... - - ...
itzo nicht bey fallen, und mögen auch selbigeaus oben angezogenen Oertern heiliger
Schrift leicht wiederleget werden, wie denn —, .......... , pul -
die Wiedriggesinneten darauf nichts bestän- so gerne behelffen, und dadurcu^^diges antworten können. Und ist also um fes Gemüth an den Tag legendesto mehr zu verwundern, dass sich die Lust haben, die Ubelthatei ^Menschen so verstocken, und ihr Elend, bey Ja, sagt man, wie erfährt es ^ ^
so klarer Bewandnifs der Sachen nicht er- wenn niemand klaget? Jch ^nichte^kennen wollen. Aber das Ist die Ursache, "Wie viel Sachen erfährt derdass niemand sich eines ernstlichen Christen- dass darüber ordentlich geklagt ^thums befleiffiget, sondern sich der gröste dieser kahlen Entschuldig^ 0 »
von leidsten, soerhält, untersuchen, undSchande und Sünde aber ist S ? . u " nter selbst, sich mit dieser eleu d ^ ^ ,\ß [
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