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Bedencken von Injurien-Processen.
^gete^s 11 Un ®assgeblicher Vorschlag, man'%r * e , nen alten Römern, und bestellete
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^l lt,Jlicos i das ist, gewisse Rüge Meister,darzu rechte christliche Männer,°jche ’j 0 Bald sie eine Missethat erführen,v er n Obrigkeit hinterbrächten. Wie?°ttseii ff °i r ' rr!en , dass in Engelland einigeViniof * er sonen sich deshalb von selbsten1 er Obr .i . e, b alle Laster, die sie erfahren,pke zu denunciiren - nach Innhalt
bericht von den gottseligenh^sich p C8n ’ n Londen, welchen derChur-S Brandenburgische Hof - Prediger,Pracjss ] 0 ns ty’ ’ m vorigen Jahrein teutscher■ herausgegeben.
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sten, und aus hertzlicher Demuth da duweist, das, auch dich Gott gestehet hat dadu sein Feind gewesen. Rom. V. v. g. g ’
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Da aber, geliebter Leser,
!tl Vorsatz, recht in die wahrhafteeinzudringen, und aller Injurien, iole tt a Menschen anthun, zu vergessen, m-% 5 U nicht nur mit deinem Hass und NeidM|V gewinnest. Jac. IV. v. 2. sondernv ielrss^ rcil die warhafce Liebe
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ge-Feinde
Jac. IV. v.
die warhafce Liebe derteil gewinnest, und einen grossen Vor-W. Hiebt nur in jenem Leben, sondernfliese -
^ os gewiss, dass es die allerbeste% e i° r,;u ng aller Injurien ist, wenn man^ er That wiederleget, und durchA ^ r i®ichen, und unsträflichen Wan-Nen e „. 0 dsterer zu Lügnern macht; So
-r Welt dadurch erhältst. Denn
-v U A^diieh doch die Leute müssen auf-. e hn c. c Bseähen, und sehamroth werden,
Wie soltest du denn nicht eine so geringeLiebe auch gegen deinen Nechsten erzeigen?Sintemahl du Gott vielmehr beleidiget hast,als dich ein Mensch beleidigen kan.
§. XXX. Hiernechst bestehet auch derVortheil darinn, dass du durch solche Gedultund Sanftmuth zu der warhafdgen Ruhedeiner Seelen gelangest, über welchen Schatzkein grösserer auf Erden ist. Und diesenWeg, zu der warhaftigen Ruhe zu gelangen,zeiget uns Christus, Matth.XI. v. 29. da eralso saget: Nehmet auf euch mein Joch,und lernet von mir, denn ich binsanftmüthig,und von Hertzen demüthig, so werdet ihrRuhe finden vor eure Seele. Und damitsich niemand durch die eingebildete Schwie-rigkeit der Sache möge abhalten lassen, setzter also fort v. 30. hinzu: Denn mein Jochist sanft, und meine Last ist leicht. Dassaber die Ruhe und Zufriedenheit des Her-tzens das höchste Gut auf dieser Welt sey,haben ja selbst die Heyden erkannt, deswe-gen sie in ihren Sitten-Lehren sich allezeitden Zweck vorgesetzt haben, wie durch eintugendhaft Leben der Mensch zu solcherRuhe gelangen möge. Nun bedencke selbst,lieber Leser, 1 ob dein Hertz auch nur beydem geringsten Wiederwillen, denn du ge-gen jemand hast, kan ruhig seyn? Gewiss,es wird ein jeder, der mit feinem Nächstenim Streit lebet, das Gegentheil bezeugenmüssen. Und ob auch gleich mancher sicheinbildet, er sey ruhig dabey gewesen, sowird er doch, so er sein Hertz im Grundeanflehet, empfinden, dass es keine warhaf-tige, oder doch wenigstens keine beständigeRuhe gewesen. Eben auf solche Art, wiees mit einem beschaffen, der einen Schlaff-Trunck eingenommen, da zwar, so langesolcher Trunck wiircket, der Mensch nichtfühlet, was an ihm geschiehet, aber wenner erwachet, empfindet er wohl, dass eskeine sanfte Ruhe gewesen, indem seineGlieder vielmehr dadurch geschwächet wor-den; Also auch, wenn endlich das Gewissenvon solchem Schlaf-Trunck der Sicherheiterwachet, da fühlet er, wie das ein so ge-fährlicher Schlaff gewesen, und alle seineKräfte der Seelen dadurch geschwächet wor-den. Aber in der warhafdgen Liebe beste-het die Ruhe, nicht nur des Hertzens, son-dern auch, welches von einander nicht zutrennen, des Gewissens. Da ruhet derMensch sanfte in der süssen Liebe seinesHeyiandes, und empfindet nichts, was ihmvor der Welt angethan wird, sondern ebenin solchem Leiden, und in solcher Sanft,muth und Gedult, findet er die allerhöchsteSeeligkeit, wie solches unser Heyland selbst> '“ncn * w‘nw.-un, uuu ausfpricht, Mattb. V. v. y. 9 ' t 2 . WUt du
G ru , a , Us e-nem bessern , und bestän- nun solcher Seeligkeit hier gemessen, unda Liebe nehm üch aus einer warhaf- darinn den Vorschmack des ewigen LebensV<ji ^gen Gott, und deinen Nech- empfinden, so lass allen Hass gegen deine' Bb 2 Feinde
H'f ^ lealle:
Ldien, dass sie dir in der Thatdenn dahin gehet,ß Q angeführet, das Absehen desGiw, Yjj 7, 9n Uberdem
ge*
Iptoniaip ÖIe Meynung derer Lästerer undAzen dahin, dem andern in seinem
}Vd fl V Vehe zu thun; Wenn sie nun se-" tbn r S ^ le solchen Zweck nicht erhalten,es ihnen selbst wehe, und kehren
'V y. -"V-UWJ UliU
A de' » ^ie 'auf dich gezielet seyn,(Ji ln 'Hertz wieder sie befestiget ist,?s. und auf sie selbst wieder zurü-
^tph ^halb schreiben auch die Welt-Ge-
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viel von der Grossmüchigkeit,
HtjA? 11 alle solche Injurien verachtensotzen unter ihren vornehmstenAsch 0 Kunst - Griffen, dass einAb e ] J .,r er von dem andern geschimpfetv^t. , lcil get wird, ob es ihm gleich wehe
gegen
k'M rsiok n ° c L solches sich gegen seinen^gestap. bereiten lassen, und würde
^setvAÜ ^ en abergrösten Sieg wieder ihni«», so’s 1 C ^ nun ein Gottes-GelehrterC 5 Ur,ri° i du Ja sosohes um so viel mehrka sscb-<? de ^° wehr lieben, (sintemahl allefb J sich , ne Christen von Gott gelehretH,'?. 9.) einander zu lieben; 1. Thejs.üss 1 lastgn Und dir die so-istcrungen nicht ein-V r 1 ^Ettze gehen, aber nicht aus
? t-i n , Grossmüthigkeit, welchel«'' ^ade^oenwuth entstehet, und sündlich