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in eine Wolke, die lange über den versammelten Nationenschwebte.
Das Pfeifenstein-Gebirge wird seit alten Zeiten als einheiliger und friedlicher Drt angesehen, zu dem ehemals allean den kanadischen Seen, am Mississippi, am Dhio, und inanderen entfernten Gegenden wohnenden Indianer wander-ten, um sich den Stein zur Verfertigung ihrer Tabak-Pfeifenzu holen. Tausende von rohen Bildern, Inschriften und Hie-roglyphen, welche die Totcms oder Schutzgeister der India-ner darstellen, sind in die Felsen eingegraben. Auch nochjetzt wird das Gebirg mit einer abergläubischen Ehrfurcht aus-gesehen und als ein Geschenk des Großen Geistes betrachtet,welches unter dessen Schutz steht. Es heißt das Land desFriedens, weil die Indianer hier nach dem Gebote des GroßenGeistes alle Feindseligkeiten ruhen lassen. Dieser alte Gebrauchwird noch jetzt sowohl hier als auf der in der Nahe des FortsSnelling liegenden Prairie des Chiens, dem großen Handels-Platz der nördlichen Indianer-Stamme, streng beobachtet.Ihre Feindseligkeiten und blutigen Kämpfe beginnen erst wie-der, wenn sie sich aus jener Gegend entfernt haben.
Ehemals waren es die W'Iassone oder Lneidas, einStamm der Mengwe oder Irokesen, welche die schönstenPfeifen-Köpfe verfertigten, und ihr Name bedeutet eigentlichSteinpfeifen-Verfertige!. Jetzt zeichnen sich in dieser Kunstvorzüglich die Sioux aus, die mit dem rothen Pfeifensteinund den daraus verfertigten hammerförmigen Pfeifenköpfeneinen sehr ausgebreiteten Handel treiben. Sie haben sich da-her als eine mächtige Nation in den Besitz des Gebirgs gesetzt.
Die Indianer wissen die Pfeifenköpfe auf sehr mannigfal-tige Weise zu formen und mit Figuren in erhabener Arbeitgeschmackvoll zu verzieren. Die Verfertigung derselben ist nächst