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dianer den Glauben hegen, der Große Geist oder die Gott-heit halte sich in der Sonne aus. Bei einem feierlichen Ver-sprechen rufen sie stets die Sonne zum Zeugen auf. Soebenfalls die im Felsen-Gebirge an den Quellen des RioColorado sich aufhaltenden Spoganes. Ferdinand de Alar-chon, der im sechzehnten Jahrhundert aus dem Golf vonKalifornien in den Rio Colorado einlief, erzählt schon, daßdie Indianer, mit denen er Verkehr hatte, die Sonne an-beteten.
Die meisten Indianer-Stamme Nordamerika's leitetenehemals, und leiten noch jetzt ihren Ursprung von der Sonneab und nennen sich daher Kinder der Sonne. Dieß erhelletnamentlich aus den schätzbaren Nachrichten, welche Charle-voix >) bei seiner im Jahr 1721 auf dem Mississippi un-ternommenen Rückreise nach Europa über den Sonnendienstdes Indianer-Stamms der Natchez oder Uazoos in Louisi'anamitgetheilt hat. Dies einst mächtige Volk, besten auch Gar-cilafso de la Vega?) gedacht hat, wohnte unter dem 31.Grad nördlicher Breite, am linken Ufer des Mississippi , anden Flüssen Natchez und Blanche. Nachrichten über dasselbehat auch Lemoine d'Jberville gegeben, der zuerst imJahr 1699 vom Mexikanischen Meerbusen aus in den Mis-sissippi einlief, in der Bai Biloxi eine Niederlassung grün-dete, und bei den Natchez das Fort Rosalia errichtete. Nach
>) a. a. O. T. 6. p. 172. vescrixtion au Krsnck VilluKe et an 'leinxle,Ies llstcder.
klistoire ds I» Oouquste du klaride. Lmsterdum 1727.ssouvesnx Vo^sxes sux Indes oevidentsles. karis 1788. Vol. 1.p. 23.