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Khyrpur, besonders um Sehwan, sowie im Lande Daudpotra,in der Umgebung der Stadt Loch. Auch in Multan amChinab und Ravi ist die Tabak-Cultur sehr im Flor, undder hier wachsende Tabak soll dem Persischen kaum nachstehen.Am meisten blüht der Tabak-Bau in Guzarate , im Dekkan,auf dem Darwur-Plateau, am Scherampur und Dahder-Strom.Auch in Nepaul wachst ein guter Tabak. Vielfältig wird fernerTabak in Sabathu auf der Verkette des Himaloya, sowiein den warmen Thälern desselben gepflanzt. Im Giri-Thaleunterhalb Raigerh und in Sirmore am westlichen Abhangdes Himalapa finden sich große Tabak-Pflanzungen, und derTabak ist von sehr feiner Qualität. Er wird in Menge zuden Bhuteas auf dem Plateau-Land ausgeführt. Im Gebirgs-land Kamaun wird ebenfalls Tabak gebaut. Dr. Hofmei-ster >), der Arzt und Reisegefährte des Prinzen Waldemarvon Preußen, sah selbst Tabak-Pflanzungen in einem Thale am Paß des Kedarakhal.
Das Tabakrauchen ist endlich längst über die Kette derHimalaya-Berge in Tibet eingedrungen. Hofmeister fandes bei den Verehrern des Dalai Lama auf diesem Gebirgeeben so allgemein im Gebrauch wie in Indien . Ein denPrinzen Waldemar begleitender Simindar oder Neisebeamterpflegte selbst beim Uebersteigen der hohen Berge aus einerHucka zu rauchen, die ein Diener tragen mußte. Machtendie Kulies oder Träger der Reise-Gesellschaft an einer QuelleHalt, und bereiteten sie sich zur Erguickung einen Teig ausgrobem Mehl und Luellwafser, den sie roh verzehrten, sodurste das Tabakrauchen nicht fehlen. Das Rohr einer Huckaging dann von Mund zu Mund. Die ärmeren Bergbewohner,