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raucher. Sie bedienen sich sowohl des Chinesischen, als desgemeinen oder sogenannten Tscherkessischen Tabaks, den siemit fein geschabtem Birkenholz vermengen. Sie rauchen auskleinen metallenen Chinesischen Pfeifen. Der Tabak ist fernerallgemein im Gebrauch bei den zwischen dem oberen Ob undIenisei am Tschulpm lebenden Tschulymschen Tataren, unddem Turkstamm der Katschinzen, die am Flusse Katscha woh-nen, welcher am Fuße des Scheidegebirgs zwischen dem Tschu-lym und Ienisei fließt und sich in letzteren ergießt. Männersowohl als Frauen sah Pallas während eines Tags wohlzwanzigmal zu der Ganz« greifen; alle, sogar Kinder, rauchen,und zwar meistens Chinesischen Tabak. Die an den FlüssenTura, Tawda und Jset sich aufhaltenden Turalinzen rauchenund kauen fast beständig Tabak.
Auch die Karakassen, welche an der Tassewa, einem Neben-fluß der oberen Tunguska, nomadisiren, sind große Freundedes Tabakrauchens. Sie haben nach Ritter, gleich vielenIndianern Nordamerikas den Gebrauch, an Bergen und Flüssenetwas Tabak, unter tiefen Verbeugungen, aus Ehrfurcht fürein höheres Wesen und als ein Opfer niederzulegen. Dießdeutet unläugbar auf ähnliche religiöse Vorstellungen bei denKarakassen hin; doch wäre es gewiß irrig, mit einigen Ethno-graphen anzunehmen, daß das Tabakrauchen aus Asien nachAmerika durch eingewanderte Völker eingeführt worden sei.Es spricht vielmehr dafür, daß der Gebrauch vielleicht durchNordamerikanische Völker nach Asien gelangt ist, welcheschon in früher Zeit diesen Welttheil besucht haben.
Zu den leidenschaftlichsten Tabakrauchern gehören die Kir-gisen, ein Türkischer Volkßstamm, sowohl die Kara oder schwar-
>) Reisen Th. 2. B. 2. S. «80.