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zen Kirgisen, die Buruts im Chinesischen Turkestan, als dieKirgis-Kaisaken mit ihren drei Horden. Georgi, Gmelin,Pallas, Ledebur, C. A. Meyers, Siewers^) undandere Reisende, welche die wandernden Berg-Kirgisen vonder großen Horde auf dem Tarbagatai am Nordrande desAltai , sowie in ihrem Sommer-Aufenthalte auf den Hochebenenan den Quellen des Ulan, in der Dsongarischen Steppe, inden Steppen am linken Ufer der Jrtisch und um den Aral-See in ihren Jurten besucht haben, erwähnen ihrer Unersätt-lichkeit im Genusse des Tabaks. Allen Kirgisen gewährt esdas größte Vergnügen und die angenehmste Unterhaltung, aufFilzdecken ausgestreckt zu liegen, Tabak zu rauchen, Kumißoder Milch-Branntwein zu trinken und dabei zu plaudern.Siewers, der am oberen Bugaß-Flusse einem Feste bei einerBrautwerbung beiwohnte, sah die Gäste selbst beim Schmaußegebratener Hämmel und Fohlen, und beim übermäßigen Trin-ken von Kumiß, Tabak rauchen.
Die Kirgisen bedienen sich meistens der Chinesischen Pfeifen,doch haben sie auch geschnitzte hölzerne Pfeifenköpfe von schönerMaser. Da sie beide nur von ihren Nachbarn, den Chinesenund Russen erhalten, so behelfen sich die Armen, wie Georgs)angibt, auch mit ausgehöhlten Knochen von Schafen. Sieschneiden von einem Schienbein an einem Ende den Knorpelab, nehmen das Mark heraus, und bohren in der Nähe desanderen Endes ein kleines Loch. Die Röhre füllen sie mitTabak und ziehen den Rauch des angezündeten Tabaks durch
') Reise durch die Songarische Kirgisen Steppe; in Ledeburs Reisedurch das Altai-Gebirge. B. 2. S. 474,
?) Sibirische Briefe. S. 168.a. a. O. B. I. S. 2IS.