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lichen Tropfen schwamm. Dieses wurde mit Schwefelsäuregesättigt, und zur Trockne verdunstet. Dem Rückstand setzteman wasserfreien Alkohol zu, der das Nicotinsalz auflöste unddas Ammoniak-Salz zurückließ. Die Lösung ließ man biszur Syrupdicke verdunsten, vermengte sie dann in einer Flaschemit kaustischem Kali und fügte Aether hinzu, worin sich dasNicotin auflöste. Die Behandlung der Masse mit Aetherwurde mehrmals wiederholt, so lange sich noch etwas darinlöste, und dann wurde der Aether abdestillirt. Bei der De-stillation ging zuerst reiner Aether über, daraus folgte einGemenge von Aether mit Wasser, und zuletzt erschien einfarbloses Del, welches am Ende der Destillation gelblichwurde. Dieses farblose Del war Nicotin, welches noch rück-ständigen Aether enthielt, den man durch Rectification mitKali nicht entfernen konnte, ohne daß das Nicotin wesentlichverändert wurde. Das auf diese Weise erhaltene Nicotinwar farblos, glich ganz einem Oele, roch stark nach Tabak,und ließ sich bei einer Temperatur von 100 Grad abdestilliren,wobei ein braunes, in Alkohol lösliches Harz zurückblieb.
Um die elementare Zusammensetzung des Nicotins zu be-stimmen, wurde es mit Salzsäure vereinigt, die Lösung mitPlatin-Ehlorkd gefällt, der Niederschlag wohl ausgewaschen,getrocknet und analpsirt. Die Analyse gab 21,012 Kohlen-stoff, 3,140 Wasserstoff und 4,740 Stickstoff. Im wasser-freien Zustand bestehe das Nicotin aus 10 Atomen Kohlen-stoff, 16 Atomen Wasserstoff und 2 Atomen Stickstoff. Esgehöre also zu den sauerstofffreien Basen, oder zu derselbenElaße von flüchtigen Salzbasen wie das Anilin, Chinolin u. a.Obige Analyse des Nicotins ist von Barral') bestätigtworden.
>) Journal für praktische Ehemie. B. 26 . S. 46.