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klein, schwach und zitternd. Dieser höchst unbehagliche Zu-stand nöthigt den Raucher die Pfeife oder Cigarre wegzu-legen, worauf jene Zufälle bald vorübergehen. Bei manchenMenschen, besonders bei sehr sensibeln, treten sie bei jedemVersuch zum rauchen von Neuem ein, und diese stehen mei-stens von dem Gelüste des Rauckens ganz ab. Bei anderenwerden sie nach und nach schwächer und finden sich nicht mehrein. Sie stellen sich aber oft bei solchen wieder ein, welcbemehrere Pfeifen oder Cigarren nach einander rauchen, oder diesich eines sehr starken, an Nicotin reichen Tabaks bedienen.
Das erste Tabakrauchen, sowie sein unmäßiger Gebrauchund das Rauchen eines sehr starken Tabaks ist nicht selten mitwahren Vergiftungs-Zufällen verbunden, wie aus mehrerenhinlänglich beglaubigten Beobachtungen erhellet. MarsrballHall ') gedenkt eines Jünglings, der nach dem erstenRauchen zweier Pfeifen von Uebelkeit, Erbrechen, Betäubungund einer Ohnmacht befallen wurde, verbunden mit schnar-chendem Athem, heftigen Convulsionen und großer Erweite-rung der Pupillen. Am folgenden Tag stellten sich noch mehr-mals Anwandlungen von Ohnmachten ein, und Abends aber-malige Betäubung mit erschwertem Athmen und Krämpfen.Sehr langsam erhohlte sich der Kranke wieder.
Marrigues?) erzählt, daß ein gegen 42 Jahre alterWeinbauer eine Wette eingegangen hatte, daß er hinterein-ander fünf und zwanzig Pfeifen rauchen könne, während erderen gewöhnlich nur drei bis vier des Tags zu rauchenpflegte. Er gewann die Wette, aber das lange fortgesetzteRauchen hatte sehr nachtheilige Folgen, denn nach einigen
*) 1'ke LöinKbui-Kk Ueckicsl «na 8ui-Kic.il ^ournsl. Vol. 12. p. I I.
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Quillst I7S7 p. 87.