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im ganzen Körper, dann trat Uebelkeit und heftiges Er-brechen ein, und es erfolgten Convulsionen. Diese Zufällehalten bereits 3 Stunden gedauert, da Marigues zu derKranken gerufen wurde, die er mit blassem Antlitz, sehrkleinem aber höchst beschleunigtem Pulse antraf. Sie erbrachBlut und hatte mehrere Ausleerungen durch den After ge-habt. Sogleich entfernte er die mit der Tabak-Abkochungbefeuchteten Tücher, ließ die Haut abwaschen, und verordneteeinen Trank mit süßem Mandelöl und einigen krampfstillendenMitteln. Das Mädchen erbrach sich noch einigemal, underholte sich allmälig; doch hatte es längere Zeit keine Eßlustund litt an gestörter Verdauung. Auch Grant^) erzählt,daß sich ein von der Krätze befallener Mann mit einer sehrstarken Tabak-Abkochung gewaschen hatte, worauf sich schonnach einer Stunde Kopfschmerz und ein Gefühl von Be-rauschung einstellte, dem heftiges Erbrechen folgte.
Aehnliche Wirkungen hat der Tabak, wenn er auf flcch-tenartige Ausschläge angewendet wird. A. L. H. Westrumb?)hat folgende Beobachtung mitgetheilt: ein fünfzigjähriger Mannvon kräftiger Constitution litt seit einiger Zeit an einem, mitleichter Entzündung verbundenen Haut-Ausschlag des Rückensund der Lenden. Um sich davon zu befreien, ließ er sich auseigenem Antriebe in die wunde Stelle den in Tabakspfeifensich sammelnden Saft einreiben. Bald nach der Einreibungwurde er von Unwohlsein, Beklemmung in den Präcordien,Eingenommenheit des Kopfes, Schwindel, Mattigkeit, Zittern,Uebelkeit, heftigem Erbrechen und Leibgrimmen befallen. Auch