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verursachen Schwindel, heftiges Erbrechen und Durchfall. Die-merbroeck* *) erwähnt eines Falls, in dem Bier, das mitTabakblättern gekocht war, starkes Erbrechen und Durchfällemit großer Beängstigung bewirkte, denen betäubender Schlafund reichliche Schweiße folgten. Eaillard?) theilt folgendeim Hotel vieu gemachte Beobachtung mit. Ein Mann vonathletischer Constitution hatte viel Tabak gekaut und ver-schluckt, worauf er von heftigem Erbrechen befallen wurde.Der Puls war sehr langsam, doch ziemlich voll, die Pupillenzeigten sich sehr erweitert, und die Haut war mit kaltemSchweiß bedeckt. Man verordnete Limonade und einen Trunkmit einem Gran Brechweinstein. Am folgenden Tag befandsich der Mann noch in demselben Zustande. Erst am drittenTage wurde der Puls häufiger, die Pupillen wurden kleiner,und die Wirkungen des Tabaks verschwanden. Orfila erzählt,daß der berühmte Santeuil nach dem Genusse eines GlasesWein, in das man spanischen Schnupftabak gethan hatte,unter heftigem Erbrechen starb.
Wie nachtheilig das in den Magen eingebrachte cmpp-reumatische Del des Tabaks wirkt, erhellet aus folgender vonDeutsch b) mitgetheilten Wahrnehmung. Ein kräftiger Mannin mittlerem Lebensalter, der lange Zeit am Bandwurm ge-litten, und dagegen bereits viele Mittel vergebens gebrauchthatte, nahm auf Anrathen von Freunden auf einmal gegeneine Unze des flüssigen Tabaks-Extracts, welches sich in demAbgüsse einer Pfeife vorfand. Er fiel hierauf um, bekamheftige Schmerzen im Unterleibe, starkes Würgen und wurde
l'ractstu» 6e xegte p. 294.
*) Journal Se Lkimie meäicale 1839. sec. Serie. 1°. 5. p. 326.Vergiftung durch Tabak; in der Preuß, Bereins-Ieitung 1851.