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der Invalide, der im Jahr 1737 geboren war, hatte seit sei-nem achzehnten Jahr eifrig Tabak geraucht. Nach 60 Jah-ren unterließ er es, schnupfte seitdem aber sehr stark.
Aus obigen Beispielen erhellet, daß sich der menschlicheOrganismus an den Gebrauch des Tabaks, obgleich er, wiewohlin geringer Menge, eines der stärksten Gifte, das Nicotin enthält,gleichwie an andere Gifte gewöhnen kann, ohne Gefahr zulaufen, daß dadurch das Leben verkürzt werde. Das mäßigeTabakrauchen ist daher der Gesundheit nicht nachtheilig. DasRauchen einer Pfeife oder Cigarre nach dem Frühstück ge-währt Menschen, die eine sitzende Lebensart führen, denNutzen, daß es meistens eine Stuhlausleerung bewirkt, indemeS die wurmförmige Bewegung des Darmkanals lebhaftermacht. Das Tabakrauchen befördert ferner den Auswurf vonSchleim. Daher wurde es schon von Riverius^), Frie-drich Hoffmann^) u. a. bei Verschleimung in den Bron-chien und beim ^stlimk kumiclum empfohlen. Das Tabak-rauchen soll ferner die übermäßige Fett-Erzeugung beschrän-ken, wie Borelli, Gregor Horst, Theodor Craanenu. a. beobachtet haben. Wir tragen daher kein Bedenkendem AuSspruche Friedrich Hoffmann'Zb) beizutreten:
Ilorbae MvotiLnao usus mocloratus literatis in Loreerassiori lleKontibus bonum moclicLinontum.
Beim Rauchen sind folgende Vorschriften zu beachten.Vor Allem muß der Tabak, dessen man sich bedient, abgele-gen und trocken sein, indem sich das Nicotin beim Verbrennendes Tabaks um so schneller verflüchtigt, je trockener er ist.Hellfarbiger, gelblicher Tabak ferner verdient den Vorzug vor
') kraxis weclics. lab. 7. 6ap. I.
Uelkodus medendi. lad. i. kep. 19.
l>e »ludlls per reKuIas diaeletiens facilUsodi». kap. 4. p 40.