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3) Unter allen Pfeifen verdient die Persische Pfeife den Vor-zug, in welcher der Rauch durch Wasser geht, wobei er nicht nurabgekühlt, sondern auch sein empyreumatisches Del abgesetzt wird.
Unmäßiges Tabakrauchen ist unläugbar der Gesundheilnachtheilig. In Folge der öfteren Aufregung des Ner-vensystems wird dessen Energie durch Ueberreizung vermin-dert und herabgestimmt. Starke Tabakraucher sind meistindolent, gleichgültig, theilnahmlos und phlegmatisch. Dasöftere Rauchen, besonders eines an Nicolin reichen Tabaks,wirkt zugleich störend auf das Berdauungs-Geschäft. Der indie Mundhöhle eingezogene warme Dampf verursacht eineheftige Neizung der sensitiven Nerven der Zunge und derSchleimhaut des Mundes, welche sich durch ein schmerzhaftesGefühl von Prickeln, Stechen und Brennen kund gibt. DieEmpfindlichkeit der Zunge für Schmeckstoffe wird herabge-stimmt, die Raucher lieben daher nur sehr pikante Speisen.In Folge der starken Reizung der Schleimhaut des Mundeswird die Absonderung des Speichels und des Schleims derMundhöhle, des weichen Gaumens, der Mandeln, des Na-chens und des Kehlkopfs sehr vermehrt. Der reichlich abge-sonderte consistente Schleim, welcher von den rußigen Theilendes Tabakrauchs gräulich oder blauschwarz ist, reizt zu öfteremRäuspern und selbst zum Husten. Wird der in Menge flie-ßende Speichel ausgespuckt, wie es meistens geschieht, so gehtein für das Schmecken, Kauen, Schlingen und Verdauenwichtiger Saft verloren. Das öftere Ausspucken des Speichelswirkt auch dadurch nachtheilig, daß es dieanderer kür die Verdauung wichtiger Säfte, des Magen-und Darmsastes, des pankreatischen Safts und der Galle ver-mindert. Wird aber der mit dem empyreumatischen Del desTabakdampfs vermischte und mit Nieotin geschwängerte
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