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Fichtelgebirge, auf der Nhön und in andern unfruchtbarenBerggegenden wurden in den letzten Jahren, wie sattsambekannt ist, viele Tausend der wackern armen Bewohnerdurch den Hungertyphus weggerafft. Und der Unterhalt un-zähliger unglücklicher Waisen fallt den Regierungen und Ge-meinden noch jetzt zur Last.
Vielleicht möchten Staatsökonomen auf den Gedankenkommen, den wachsenden Verbrauch des Tabaks durch hoheBesteuerung beschränken zu können. Dadurch würde mannach unserem Bedünken wohl eine reiche Duelle von Ab-gaben eröffnen, aber der Gebrauch des Tabaks, der für soviele Menschen eine Art Lebens - Bedürfniß geworden ist,würde dadurch wohl nicht vermindert werden. Ja es wäreselbst hart, vielen Armen einen Genuß zu rauben, bei demsie so viele Entbehrungen und Mühseligkeiten des Lebensvergessen. Und es wäre ferner unklug, in jetziger Zeit eineneue Ursache zur Unzufriedenheit zu erwecken.
Der einzige Weg, jene Uebelstände zu mindern und zu be-seitigen, ist die Landwirthschaft möglichst zu heben, zu verbes-sern, zu befördern und in größeren Aufschwung zu bringen,um dadurch den, durch die zunehmende Cultur des Tabaksund der Runkelrüben, und die Anlegung von Eisenbahnenverursachten Ausfall an Cerealien zu ersetzen. In Deutsch-land befindet sich noch sehr viel uncullivirtes Land, Heiden,Moore und Moräste, die urbar gemacht werden können. Manmuß darauf bedacht sein, Gewächse anzubauen, welche ergie-bige Ernten liefern und gute kräftige Nahrungsmittel abgeben.Auch die Viehzucht ist noch vieler Verbesserung fähig. He-bung und Verbesserung der Landwirthschaft sollten sich dieLandstände vorzüglich zur Aufgabe machen. Ohne dies er-reicht zu haben, wird die Noth und das Elend der unteren