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ledernen Beutel (Chuspa) mit gepulverten Coca-Blättern,der an seiner linken Seite hängt. Ferner haben sie eineCalabaße mit Kalk oder einer Erde, Toccra oder Llipta ge-nannt, oder Asche aus verbrannten, abgekörnten Maiskolben,D.uinoa oder Molle (8ok>inn8 molls I..) bereitet. Darausbilden sie kleine Massen oder Kugeln, die sie von Zeit zuZeit mit einer Portion gepulverter Coca-Blätter zum Mundeführen und sorgfältig kauen. Der Eoquero verschluckt denreichlich abgesonderten Speichel, spuckt die gekauten Blätteraus, und ersetzt sie durch neue.
Die Indianer sind dem Eoca-Kauen so leidenschaftlichergeben, daß sie sich desselben nicht wieder entwöhnen können.Die Neigung zu ihm nimmt mit dem Alter zu. Die India-ner der kalten und trocknen Sierra, können ohne Eoca garnicht bestehen; weniger herrscht der Gebrauch in den Gegen-den der heißen Montana. Der große Hang und die Vor-liebe der Peruaner für die Eoca, setzte die Spanier bei derEroberung in Erstaunen, und Antonio de Herrera , derPater Acosta* *), Blas Valera , Recchi, Don DiegoDavalos Figurva?), Ulloa u. a. haben über ihre Eigen-schaften und Wirkungen mancherlei Vermuthungen ausge-sprochen. So viel kann als ausgemacht angesehen werden,daß die Blätter der Eoca ein flüchtiges Princip enthalten,welches gleich dem Lpium erregend auf das Nervensystemwirkt. Frisch verbreiten die Blätter einen angenehmen,etwas aromatischen Duft, welcher dem des Heu's ähnlich ist,in dem sich viel Melilotus befindet. Der Duft großer Haufenvon Eocablättern verursacht nach Pöppig heftiges Kopfweh.
a. a. O. d>ib. 4. 22 p. 146.
*) lUiscellsnva eurtoss. p. I S2.