Buch 
Kurtze Einleitung in einige Theile der Bergwercks-Wissenschaft ... / von Johann Gottlob Lehmann
Entstehung
Seite
81
JPEG-Download
 

W 9 810

1. Gold

⸗Ertzte, welche eigentlich den Na-nen verdienen, giebt es gar nicht, wie oben be-feits erwehnet worden. Man muͤßte denn die-uuigen Geſtein⸗Arten, an welchen dieſes gediege-de Metall anſitzet, mit dieſem Namen belegenö Auen, wobey aber eine ungeheure Menge vonN deen von Ertzten zum Vorſchein kommen wuͤr-5 So viel aber kan man mit verſchiednenrempeln doch beweiſen, daß es immer eine Artdn Geſtein und andern Ertzten mehr liebet alse andre. Z. E. Hornſtein, Quartz , Spieß-U laß, und Iinnober⸗Ertzte, wie man an denenö ken giſchen Zinnober⸗Ertzten, Spieß⸗Glaß⸗Ettz-de in Ungarn , bey Reichmannsdorfin Saalfel-0 chen, Nayla im Bayreuthiſchen, Braͤunsdorfas Frepberg ve obgleich an dieſem letzteren Ortes wenige Gold nicht ſcheidewuͤrdig iſt.en Holber⸗ Ertzte, haben ſchon mehrere Claſ-„als:

ehm Glaß⸗Ertzt, welches mehr oder weniger ge-ſet meidig, und unter dem Hammer ſich treiben laͤ-Farbe bisweilen ſchwartz, bisweilen weiß vonGlas, und beſtehet aus gediegnen Silber mit

chwefel vermengt. Nte Guͤnsckdihig Edt. Dieses in eingewach-e ve Oaar⸗Silber, welches aber mit vieler Gil-felt ente. und durchſetzet iſt, es iſt eines dererich ſien Erze, und kommt dann und wann aufſen; ercken in Ungarn vor, es hat auch che-bürge ne Ebrenfriedersdorf im Sachs. Ertzt⸗Ge-

Arge gebrochen, iſt reich an Gehalt.F c) Horn:

*

GoldErtzte.

Bllber:TErote.