Der ꝛte Abſchnitt.Von Schmeltzen der Ertzte.
Wem nun alſo die gemachten Proben ihreRichtigkeit haben, und man weiß, was undwie viel Metall in denen Ertzten vorhanden ſey,
fo eilet man zum Schmeltzen ſelbſt, um das imgroſſen zu erhalten, was man bereits durch dasProbieren im kleinen gefunden. Ehe ich aber die
Art des Schmeltzens ſelbſt beſchreibe, waͤre esmeine Schuldigkeit, meinen Leſern den voͤlligenAbriß von allen Arten von Roͤſt⸗Heerden, Ho-
en⸗Krumm⸗ und Stich⸗Ofen vorzumahlen,allein wie wenig wuͤrde man die Sache gleich-
wohl verſtehen, wenn ich nicht die wuͤrcklichen
eichnungen von allen dieſen Arten hinzufuͤgte,
wie weitlaͤuftig aber und koſtbar wuͤrde dieſes
nicht dieſe wenige Bogen machen, und ich wuͤr-e doch nichts anders und neues meinen Leſernvorlegen, als was Schwedenburg in ſeinenper. miner. de Ferro, Cupro, et Orichal-eo, Loͤhneiß vom Berg-Werck, Schluͤterm1 dem groſſen Kunſt⸗ und Huͤtten⸗Wercke, unddoch viele andre vor mir ſchon ſehr ſchöͤn undollſtaͤndig gethan haben, und auf die ich alſomeine Leſer verweiſe. Zu geſchweigen, daß auchierinne die Arten ſo verſchieden, daß man ohne
groſſe Weitlaͤuftigkeit und Unkoſten unmoglich
fu Leſern wurde genung thun konnen. Eden1 au illeuffie wuͤrde es ſeyn, alles Huͤtten⸗Ge-1 he, welches zum Schmeltzen gebraucht wird,namhaft zu machen. Ich werde mich alſo
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